Hardrock Riff

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Horst1970
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Hardrock Riff

Beitragvon Horst1970 » So 13. Mai 2018, 13:28

Hallo,

dieses Hardrock Riff aus den frühen 70er Jahren übe ich seit ein paar Wochen. Bin noch weit von dem eigentlichen Tempo entfernt. Taste mich langsam heran. Es basiert auf der ersten Position der a-Moll Pentatonik. Eigentlich sehr simpel, wobei es aber schwierig ist, den zugehörigen Rhythmus zu treffen. Es ist von der britischen Band Budgie, die leider in Vergessenheit geraten ist. Höre ich seit Jahren gerne.

https://youtu.be/wi25hHnU-8g

Welcher der E-Gitarristen spielt ähnliche Riffs bzw. will es mal mit dem Tuturial versuchen? Finde es im Video mustergültig erklärt.

Gruß
Horst
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Re: Hardrock Riff

Beitragvon karioll » So 13. Mai 2018, 20:20

Also ich finde es gar nicht simpel.

Du musst dazu den Groove des Songs spüren, wissen wo die "1" ist. Es ist tricky, da die wiederholten Töne in den Takten auf verschiedenen Zählzeiten kommen.

Das Schwierige sind nicht die Töne, sondern der Rhythmus. Beim Üben hilft dir, wenn dir der Rhythmus klar wird, vielleicht mit Drumprogramm oder Metronom? Dann hört sich das auch langsam schön an!

Ein schöner alter Song! Romantischer Mittelteil, damals haben die ja so epische Werke gemacht :)
Mit Üben kann man der Natur ein Schnippchen schlagen.

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Re: Hardrock Riff

Beitragvon Horst1970 » Mo 14. Mai 2018, 23:29

Ja, dieses Riff kann man leicht unterschätzen, da es anfangs so simpel aussieht. Das mit dem richtigen Groove zu spielen ist nicht einfach. Schon wieder habe ich ein Riff/Lick unterschätzt. Hört das denn nie auf? ;-) Macht aber Spaß, sich da reinzuarbeiten.

Gruß
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Re: Hardrock Riff

Beitragvon karioll » Di 15. Mai 2018, 22:45

Ich meine es bei dem Video zu sehen (nur meine Phantasie), wie der Gitarrist guckt, so als ob es Spaß macht zu sagen: das muss mir erst mal einer nachmachen ;)
Der veräppelt die Leute (?) oder ist ganz stolz, indem er so tut, als ob es ganz locker ginge. Das Lächeln, wenn er den Lick immer und immer wieder spielt.
Das leg ich so rein, weil ich mich so fühlen würde, wenn ich das könnte. Kann ich aber nicht.



Aber wenn du das lernen willst, fang doch mit Vorübungen an, die etwa in die Richtung gehen, aber nicht so tricky sind
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Re: Hardrock Riff

Beitragvon Horst1970 » Do 17. Mai 2018, 22:27

Veräppeln tut er niemanden. Klar, in den Tutorials auf Youtube wird oft zu Beginn gerne losgerockt. Auf mich wirkt es aber motivierend, obwohl ich mit dem Rhythmus erhebliche Probleme habe. Das Lick muss man sicherlich auch als fortgeschrittener Anfänger erst einmal Wochen langsam spielen. Das frustriert erst einmal ein wenig, da es so ja gar nicht zum tollen Hardrock- Groove kommt. Langsam zu spielen und dann als das Originaltempo im Kopf zu haben, ist ja gerade so die Schwierigkeit.

Den Song habe ich total im Ohr, müsste einfach viel leichter gehen. Es fängt schon damit an, dass ich beim Spielen des Licks einfach mal wieder zu fest die Saiten niederdrücke, besonders mit dem Zeigefinger. Bleibe aber am Ball.

Gruß
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Re: Hardrock Riff

Beitragvon karioll » Fr 18. Mai 2018, 18:19

Veräppeln im negativen Sinne habe ich auch gar nicht gemeint :lol: :-)
Ich meinte damit, dass er es lächelnd und ganz leicht spielt und nicht zeigt, dass es das Lick es in sich hat. Und man dann drauf rein fällt, dass es doch ganz leicht sein müsse...

Kannst du es denn mit ganz kleiner Geschwindigkeit rhythmisch genau? Zu einem Metronom oder einem Drumloop? Wenn du das kannst, dann jeden Tag ein paar bpm hoch gehen. Es hört sich bestimmt langsam auch schon gut an.

Was meinst du mit "langsam spielen und das Original-Tempo im Ohr haben"? Du müsstest den Groove (auch in langsamer Geschwindigkeit) im Ohr haben, nicht die Geschwindigkeit.
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Re: Hardrock Riff

Beitragvon Gitarrenmichl » Fr 18. Mai 2018, 20:59

Budgie ... das waren Zeiten. Ich habe gerne zu "In To The Kill" gespielt.
Im Original hat die Band die Gitarre um einen halben Ton tiefer gestimmt.
Das Umstimmen war lästig aber notwendig.
Heute findet man kaum noch so einfache, sich immer wiederholende durchlaufende Medodielinien im HardRock.
Versuche lieber zum Original mitzuspielen. Das Tempo ist zwar hoch, aber machbar.
Nach 2 Wochen (je Tag den Song 3x hintereinander, ohne große Pausen, spielen)
solltest Du eine Sicherheit von über 80 Prozent erreicht haben.
Der Rest ist Tagesform.

Rock 'N' Roll :twisted:
...

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Re: Hardrock Riff

Beitragvon Horst1970 » So 20. Mai 2018, 17:30

Veräppeln im negativen Sinne habe ich auch gar nicht gemeint :lol: :-)
Ich meinte damit, dass er es lächelnd und ganz leicht spielt und nicht zeigt, dass es das Lick es in sich hat. Und man dann drauf rein fällt, dass es doch ganz leicht sein müsse...

Kannst du es denn mit ganz kleiner Geschwindigkeit rhythmisch genau? Zu einem Metronom oder einem Drumloop? Wenn du das kannst, dann jeden Tag ein paar bpm hoch gehen. Es hört sich bestimmt langsam auch schon gut an.

Was meinst du mit "langsam spielen und das Original-Tempo im Ohr haben"? Du müsstest den Groove (auch in langsamer Geschwindigkeit) im Ohr haben, nicht die Geschwindigkeit.
Das stimmt, der Groove bleibt ja. Im Ohr habe ich das Lick aber in der Originalgeschwindgkeit. Denke mal, dass ich das Lick langsam nicht ganz korrekt spiele.
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Re: Hardrock Riff

Beitragvon Horst1970 » So 20. Mai 2018, 17:42

Michel, schön, dass dir Budgie ein Begriff ist. Ja, solche Riffs sind sehr effektvoll und prägnant. Gerade durcg die ständige Wiederholung entfalten sie ihren Reiz. Versuche mich an dem Lick täglich für ein paar Minuten. Langsam nimmt es ein wenig Kontur an. Wie Gudrun geschrieben hat, ist es rythmisch doch recht knifflig. Eine ebenfalls in Vergessenheit geratene Hardrockband, die ähnliche Riffs in ihren Songs hatte, waren Atomic Rooster. Hier ist wie bei Deep Purple auch eine dynamisch gespiele Hammondorgel zu hören.

Gruß
Horst
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Re: Hardrock Riff

Beitragvon GuitarBoy » So 20. Mai 2018, 18:50

Der stehte Tropften höhlt den Stein😉
Gruß aus Bonn
Dirk

Hier gibt es die Dormagen fürs Wohnzimmer

https://www.youtube.com/watch?v=u2Wp9M4 ... F50lLiM-my :shock:

Sing like no one ist listening, dance like no one is watching.


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