Kletterübung

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Ina
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Kletterübung

Beitragvon Ina » Sa 25. Mai 2013, 01:11

Hallo alle zusammen :)
Habe hier etwas über eine Kletterübung gelesen.
Könnt ihr mir die erklären.
Vielen Dank im voraus

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Reinhold
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Re: Kletterübung

Beitragvon Reinhold » So 26. Mai 2013, 18:37

Das ist die Übung:
http://www.guitar-tv.de/gitarren-kletteruebung.html
Wobei es ersteinmal eine einfache Variante ist.
Du kannst sie nach belieben ändern, d.h. z.B. auch rückwärts spielen, in anderen Lagen, anderen Fingerreihenfolgen. Es ist ein gymnastische Koordinationsübung.
Eignet sich perfekt um die Finger warmzuspielen...

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Ina
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Re: Kletterübung

Beitragvon Ina » Di 28. Mai 2013, 21:39

Danke dir für die Info.
Bin schon am ausprobieren!
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Saitenschnurps
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Re: Kletterübung

Beitragvon Saitenschnurps » Di 11. Jun 2013, 18:57

Hallo zusammen, mein Urlaub ist vorbei, deshalb kommt jetzt die Gitarre zum Zuge.
Und da habe ich gleich auch eine Frage zum Thema:

In der Kletterübung fällt mir auf, dass Reinhold die Finger nicht steil auf die Saiten stellt, sondern schon eher flach. Ist das in dieser Übung egal?

Und das Zweite: mit dem "Problem des kleinen Fingers" meint Reinhold sicherlich, dass die Knöchel zu Anfang Richtung Gitarrenkörper zeigen,
statt wie bei ihm, schön parallel zu den anderen Fingern.

Ist es sinnvoll, hier eine zusätzliche Übung ohne Gitarre zu machen? Z. B., Hand zur Faust ballen und wieder strecken und/oder die Finger spreizen?

Die Frage ist vielleicht naiv, aber bevor ich was mache und habe die Gelegenheit, zu fragen, dann tue ich das lieber.

Danke und Gruss!

Hans
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Re: Kletterübung

Beitragvon Ralf » Mi 12. Jun 2013, 08:42

In der Kletterübung fällt mir auf, dass Reinhold die Finger nicht steil auf die Saiten stellt, sondern schon eher flach. Ist das in dieser Übung egal?
Das kommt auf das Ziel der Übung an. Geht es um die Regelmäßigkeit des Aufsetzens und nur und ausschließlich auf die gespielten Noten an (andere Saiten sollen auf gar keinen Fall gehört werden, auch wenn sie getroffen werden), ist ein möglichst senkrechtes Aufsetzen nicht notwendig; hin und wieder sogar erwünscht, weil zumindest die darunter liegende Saite gedämpft wird.

Soll aber das Zusammenspiel von Setzfinger und Daumen zur Vorbereitung von Licks/Soli/Akkorde geübt werden, sollten die Finger wieder senkrecht auf die Saiten treffen.
Und das Zweite: mit dem "Problem des kleinen Fingers" meint Reinhold sicherlich, dass die Knöchel zu Anfang Richtung Gitarrenkörper zeigen, statt wie bei ihm, schön parallel zu den anderen Fingern.
Der kleine Finger macht anfangs mehrere Probleme:
1) Da er kürzer als die anderen Finger ist, sind die ersten Übungen (egal ob Kletterübung oder Akkorde), vor allem auf der E6 (die dicke) eine kleine Herausforderung, besonders dann, wenn Zeige-, Mittel- und Ringfinger liegenbleiben sollen. Durch das "Wandern" des Daumens am hinteren Gitarrenhals wird es wieder einfach ... aber auch das will erst einmal beherrscht werden.
1a) Schwieriger wird es, wenn Akkorde mit kleinem Finger auf der E6 oder A5 gegriffen werden müssen. Das ist für fast alle Anfänger eine echte Herausforderung ... und gelingt erst nach einiger Zeit.

2) Während Zeige- & Mittelfinger, mit ein paar Abstrichen auch der Ringfinger "kräftig" genug sind, weil im "normalen Leben" diese Finger hauptsächlich in Gebrauch sind, sieht das bei dem kleinen Finger völlig anders aus; er spielt im "ohne-Instrument-Leben" so gut wie keine Rolle. Dementsprechend ist die Beweglichkeit und die "Kraft" zunächst etwas unterentwickelt im Vergleich zu den anderen Fingern. Vor allem, wenn die Fingerübung in den Bünden 1-2-3-4 (also Zeigefinger-Mittelfinger-Ringfinger-kleiner Finger) geübt wird, fällt die, hm, geringere Präzision in Sachen "Kraft", Treffsicherheit und Tonqualität auf. Für Anfänger und/oder Ungeübte ist z.B. D/C# ein nahezu unlösbares Problem ... (= Ex-A4-Dx-g2-b3-e2).
Ist es sinnvoll, hier eine zusätzliche Übung ohne Gitarre zu machen? Z. B., Hand zur Faust ballen und wieder strecken und/oder die Finger spreizen?

Die Frage ist vielleicht naiv, aber bevor ich was mache und habe die Gelegenheit, zu fragen, dann tue ich das lieber.

Danke und Gruss!

Hans
Ja! Vor allem Spreizübungen mit und ohne Klampfe sind wichtig, um auch mal abseits der Schrammelakkorde den Liedern ein wenig mehr Würze zu geben; insbesondere dann, wenn nicht nur ein schnöder Akkordwechsel erfolgen soll, sondern dieser Wechsel über mehrere Stufen (Bass, Diskant, gemischt ... Wurst) von dem einen zum anderen Akkord "wandert".

(Wieso naive Frage? Die ist durchaus berechtigt und gar nicht mal so naiv.)

LG Ralf

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Re: Kletterübung

Beitragvon Cypher » Di 29. Okt 2013, 13:25

Hallo zusammen,

nun würde mich aber trotzdem die Antwort interessieren, ob es bei der Übung, so wie Reinhold sie vormacht, okay ist, wenn die Finger auf anderen Saiten aufliegen. Vor allem bei der tiefen E und A Saite würde es mir als Anfänger wohl kaum gelingen diese Übung zu spielen ohne die anderen Saiten zu dämpfen.

Viele Grüße, Stefan

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Re: Kletterübung

Beitragvon Ina » Do 31. Okt 2013, 10:25

Hallo Cypher,

Ich übe jetzt seit fünf Monaten und auch ich habe noch Schwierigkeiten mit den tieferen Saiten.
Du solltest zumindest versuchen die Finger höher zu setzen, aber nicht mit Gewalt. Wichtig ist schon die Technik und das dein Gehirn es sich richtig einprägt. Das die anderen Saiten dann auch mal abgedämpft werden ist normal. Aber du weißt es soll nicht so sein und mit der Zeit werden deine Finger auch geschmeidiger. Vor allem der kleine Finger muss erstmal lernen selbstständig zu agieren und muss auch gekräftigt werden.
Wichtig ist das du langsam und bewusst übst. Da sprech ich aus eigener Erfahrung schnell schnell bringt nix außer Schmerz und Frust.

Ina
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Re: Kletterübung

Beitragvon Reinhold » Do 31. Okt 2013, 13:41

Die Kletterübung könnte man auch als Vorläufer des Solospiels bezeichnen.
Beim Solospiel ist es nicht nur eine Nebenerscheinung, dass die anderen Saiten gedämpft werden, sondern eine ganz bewusste Spielweise!
Aus diesem Grunde spricht nichts dagegen, dass man auch bei der Kletterübung schon die darunter liegenden Saiten dämpft..

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Re: Kletterübung

Beitragvon Cypher » Fr 1. Nov 2013, 13:42

Okay, dann bin ich ja beruhigt :-)
Danke für den Hinweis.

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Vindur
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Re: Kletterübung

Beitragvon Vindur » Fr 1. Nov 2013, 20:25

Die Kletterübung könnte man auch als Vorläufer des Solospiels bezeichnen.
Beim Solospiel ist es nicht nur eine Nebenerscheinung, dass die anderen Saiten gedämpft werden, sondern eine ganz bewusste Spielweise!
Aus diesem Grunde spricht nichts dagegen, dass man auch bei der Kletterübung schon die darunter liegenden Saiten dämpft..
:o ... diese Aussage beruhigt ungemein... :roll:
Nee, echt jetzt. Ich murkse mir bei den tiefen Saiten auch noch einen ab. Aber wenn dämpfen erwünscht ist, dämpfe ich jetzt nach Herzenslust :lol: ;)
Trotzdem nehme ich die Übung ernst ...
Liebe Grüße von Vindur! Bild

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