Westerngitarre?

Für Kinder-, Konzert- und Westerngitarren
Jeanette
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Westerngitarre?

Beitragvon Jeanette » Sa 8. Aug 2009, 21:43

Hallo zusammen :-)

ich spiele seit ca 6 Monaten (Konzertgitarre) und überlege mir nun eine Westerngitarre zu kaufen :-)
Mir gefällt einfach der Klang der Westerngitarren supergut.
Leider habe ich von Westerngitarren überhaupt keine Ahnung .. Gibt es empfehlenswerte Modelle im Preisbereich von 300 - 400 Euro?

Natürlich könnte ich in einen Laden gehen - aber da würde ich selber wohl sicher noch gar keinen Unterschied hören oder sehen :-/ Darum finde ich die Meinung von anderen Gitarristen eigentlich wichtiger.

Ich freue mich auf Eure Antworten :-)

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Dr.Schwenker
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Dr.Schwenker » So 9. Aug 2009, 12:08

Hi,

auch ich hab mir vor kurzem die erste Westerngitarre gekauft.
Der Klang ist natürlich was ganz anderes.

Ich kann Dir nur mal einen Store ans Herz legen, das ist der MusicStore in Köln.

1. Unschlagbare Preise
2. Uneingeschränktes Umtauschrecht.
3. Lieferzeit 1-2 Tage, versandkostenfrei.
4. Lieferung absolut sicher verpackt.
5. (und am wichtigsten) die telefonische Beratung ist einfach unschlagbar.

Für Deinen Preismonitor bekommst Du da wirklich tolle Sachen.
Denn dieser Shop hat ein Super Verkaufsprinzip:
Je mehr von einem Artikel verkauft wird um so billiger wird er.
Das nennt sich dann "Top Seller".
So habe ich meine Westerngitarre anstatt für 310 Euro für 155 Euro bekommen.

Die bauen auch Gitarren selber, die nennen sich "Red Hill" und werden mit Fender zusammen gebaut.

Empfehlung von mir: fordere Dir nen Katalog an.
Papier in den Händen ist immer besser als ein Shop im Netz. Find ich mal.

Also das war mal mein Tip.
Bei Fragen kannst Du auf mich zukommen, kein Problem.

Gruß,
Christian
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Jeanette » So 9. Aug 2009, 13:31

Danke für den Tipp :-)
Leider kann man (momentan?) keinen Katalog online bestellen. Da ich aber sehr oft in Köln bin, werde ich demnächst ganz sicher mal direkt in den Laden gehen :-)
Die Gitarre, die Du Dir gekauft hast, ist für mich leider nichts. Ich brauche keinen Tongedöns *lach* Meine Familie würde mich erschlagen, wenn ich dann auch noch mit Verstärkter üben würde :lol:
Die Auswahl in dem Shop erschlägt einen ja.

LG
Jeanette

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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Dr.Schwenker » Mo 10. Aug 2009, 11:25

Hallo,

Du brauchst diese Gitarre ja nicht mit nem Verstärker zu spielen.
Die hat auch ohne einen echt satten Klang und einen wunderschönen Bass.
(Massive Decke)

Verstärken muß ich die nur wenn ich einen Gig mit der Band habe.

Aber geh mal in den Store. Dort kannst Du auch ALLE Gitarren probespielen.
Und außerdem trifft man immer die Prominenz.
Viele viele viele Musiker gehen dahin kaufen. (Aber ich glaube die halten sich in anderen Preisklassen auf...) :oops:
Besonders Gitarristen. Hab mal den Gitarrist von Peter Maffay dort getroffen.
Und den Bernd Stelter. Der ist dort Dauergast...

Viel Spass!
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Jeanette » Do 13. Aug 2009, 19:01

:-) Ich habe zwar wirklich schon einige Auftritte gehabt, aber dabei brauchte ich nie einen Verstärker. *lach* Wenn gewünscht, kann ich gerne mal ein Video zeigen.

Ich glaube auch, dass ich da "zu sehr Frau" bin. Ich möchte einfach nicht so ein technisches Dings an der Gitarre :lol:

Gestern war der Bruder der besten Freundin meiner Tochter mit seiner WEsterngitarre hier. Ich habe ihn darum gebeten, wollte einfach mal sehen, wie ich mit dem schmalen Bund und den Stahlsaiten klar komme. WAs soll ich sagen - SUUUUPER! :-) OK, an den Bund muss man sich etwas gewöhnen, aber das wird klappen - habs mir schlimmer vorgestellt. Aber was ich jetzt mal wirklich überraschend fand, er hat eine 3/4 tel Gitarre und ich finde diese Größe viel besser als die großen! Da kann man viel enspannter spielen und muss den Arm nicht so strecken. Ich bin 173 cm groß und bin daher noch nichtmal auf die Idee gekommen mir eine kleinere Gitarre auch nur anzusehen :-)

... OK, und Frust habe ich mir auch eingefangen. Er hat kurz etwas "geklimpert" ... wenn man jemanden spielen hört, der schon viele Jahre spielt, dann merkt man ganz extrem, was man noch alles lernen möchte :-)))

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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Reinhold » Do 13. Aug 2009, 22:24

Wenn es wirklich eine Westerngitarre in 3/4 war, dann würde ich dir diese auf keinen Fall empfehlen. Die kurze Mensur (schwingende Saitenlänge) macht oft in den oberen Bünden Tonprobleme = Oktavreinheit.
Das bedeutet, dass der 12. Bund nicht wirklich der Ton ist, der er sein sollte, meist etwas tiefer oder höher. Man kann es evtl. direkt hören, spätestens aber ein Stimmgerät wird es dir zeigen.
Ich empfehle dir für deine Größe eine OOO (sprich Tripple O) oder Grand Auditorium, die sind vom Korpus kleiner als eine Dreadnought und klingen für viele auch schöner.
Viele Grüße
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Dr.Schwenker » Do 13. Aug 2009, 22:39

:-) Ich habe zwar wirklich schon einige Auftritte gehabt, aber dabei brauchte ich nie einen Verstärker. *lach* Wenn gewünscht, kann ich gerne mal ein Video zeigen.
Ja, wenn man in der Band spielt ist es schon von Nöten,
kommt immer auf die Lautstärke der umliegenden Bandmitglieder an... :roll:
... OK, und Frust habe ich mir auch eingefangen. Er hat kurz etwas "geklimpert" ... wenn man jemanden spielen hört, der schon viele Jahre spielt, dann merkt man ganz extrem, was man noch alles lernen möchte :-)))
Genau DAS ist es was MICH immer antreibt.
Denn SO will ich auch spielen können! und wenn es Jahre dauert, egal!
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Jeanette » Fr 14. Aug 2009, 18:49

Ich bin heute morgen aufgestanden und nach Köln gefahren :mrgreen:
Mittags bin ich mit meiner "neuen" wieder zurück gekommen :-)
Ich habe lange überlegt und auch einige Modelle getestet. Gekauft habe ich mir eine Yamaha F370BL.
Bei ihr war ich gleich "zuhause" :-) Reinhold, ich habe Deine Antwort erst nach dem Kauf gelesen, aber der Verkäufer hat mir auch von den kleinen abgeraten. Eigentlich wollte ich ja mehr anlegen, aber ich habe für mich keinen großen Unterschied bemerkt - wahrscheinlich kommt das noch, aber dann kann ich mir ja immer noch eine "richtig gute" zulegen.

Kaum zuhause habe ich jetzt stundenlang gespielt. Lacht nicht, aber ich finde, dass sich die Westerngitarre leichter spielen lässt, als die klassische. Die engere Saitenlage ist überhaupt kein Problem - eher hilfreich. Ich habe vor ein paar Wochen mit dem Barreegriffen angefangen. Bei der alten Gitarre hat z.B. das F noch drei von zehnmal geschnorrt. Bei der Western klingt es jetzt immer ganz frei :mrgreen: Überhaupt "klingt" jetzt alles viel schöner.

Einizig meine Finger! Ich habe eigentlich schon gut Hornhaut an den Fingerkuppen, aber da muss wohl noch mehr dran. Sie fühlen sich so taub wie in den ersten Wochen an. Aber das geht ja auch vorbei.
Ich bin jetzt erstmal rundrum glücklich mit meinem neuen Instrument :-)))) ... Danke für Eure Tipps :-)

Dr.Schwenker - ohh, die Lautstärke war schon enorm. 2 Gitarren, ca 70 Mundharmonikas und 10 Blockflöten. Aber glaub mir, die Gitarren hört man IMMER sofort raus. Aber es ist eben keine "Band" wir spielen alle ohne Technik, da passt das.

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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Dr.Schwenker » Fr 14. Aug 2009, 18:59

Schönes Teil, vielleicht sehen wir mal ein Video?
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Jeanette » Fr 14. Aug 2009, 22:43

Im Gegensatz zu Dir kann ich nicht singen :oops: Ne ehrlich jetzt :-)
Von der neuen Gitarre habe ich natürlich noch kein Video, aber hier 2 von Juni. Da hatten wir einen Auftritt mit Michael Hirte.
Ich stehe neben dem männlichen Gitarrenspieler - etwas verdeckt. Ich versuche immer so zu stehen, dass mich am besten nur die Kinder sehen können :? Ich habe bei Auftritten immer das Herz in der Hose :shock:

http://www.youtube.com/watch?v=DWuoCYKzsWA
http://www.youtube.com/watch?v=-keEABqA3IE

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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Mario02 » Mi 16. Sep 2009, 18:12

hi,
ich bin jetzt auch dabei mir eine neue Westerngitarre zu zulegen und wollte euch mal fragen was ihr davon haltet?
http://www.topsoundseller.com/emerson-s ... p-228.html

Das kleingedruckte habe ich gelesen"Kleine Lackfehler" aber der preis lockt mich!
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Dr.Schwenker » Mi 16. Sep 2009, 22:18

Tja, es ist wie immer bei Internetkäufen.
Man kann sie nicht spielen vorher.

Aber kleinste Lackfehler, naja, die hast Du daheim nach 2 Wochen auch.
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Mario02 » So 20. Sep 2009, 12:39

so also ich war dann gestern mal im Musikgeschäft bei uns und habe mich da mal beraten lassen und einige Modelle auch ausprobiert und vorführen lassen,na ja und was soll ich sagen ich bin total motiviert in das Geschäft gegangen und absolut deprimiert wieder raus :(
1.als er mir etwas vorgespielt hat (Westerngitarre von Fender 600€)auch nur mit den Grundakkorden die ich gelernt habe wusste ich das ich noch sehr viel lernen muss!
2.Als er mir den Preis sagte ist für mich eine Welt zusammengebrochen :(
Dann sagte ich ihm meine Preisvorstellung und er zeigte mir folgendes Modell:
http://www.musik-produktiv.de/cort-earth-70-e-ns.aspx

Ich persönlich finde dieses Modell echt klasse und als er sie dann auch noch am Verstärker angeschlossen hatte kamen mir fast die Tränen denn ich wusste das es nicht einfach wird meine Frau zu überreden das ich das Geld dafür ausgeben darf.
Jetzt bin ich also auf der suche nach einem vergleichbaren Modell was etwas kostengünstiger ist .Z.b gebraucht!

Jetzt meine Frage:spricht etwas dagegen sich eine gebrauchte Gitarre zu kaufen?
Verändert sich der Klang einer Gitarre nach einiger spielzeit?(Eigentlich nicht oder Blöde frage ich weiss)

Reinhold:´sagtest du nicht du hättest auch Gitarren die du verkaufen würdest?
Ich möchte einfach nur sichergehen keinen schrott zu kaufen!
Gruß Mario
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Reinhold » So 20. Sep 2009, 23:39

Jetzt meine Frage:spricht etwas dagegen sich eine gebrauchte Gitarre zu kaufen?
Verändert sich der Klang einer Gitarre nach einiger spielzeit?(Eigentlich nicht oder Blöde frage ich weiss)

Reinhold:´sagtest du nicht du hättest auch Gitarren die du verkaufen würdest?
Ich möchte einfach nur sichergehen keinen schrott zu kaufen!
Gruß Mario
Hi Mario,
wenn du dir zutraust eine Gitarre zu beurteilen, spricht alles für eine gebrauchte Gitarre!
Denn sie verändert sich dann unter normalen Umständen nicht mehr großartig - sprich Deckenwölbung und Halskrümmung. Außerdem ist sie vielleicht eingespielt, dann klingt eine Gitarre auch noch besser als am Anfang ihres Lebens. Nur wie kommt man an eine gebrauchte?
Mein Tipp: such auf ebay "westerngitarre" und "Ort" und klicke auf erweiterte Suche.
Wenn interessante Gitarren dabei sind, mailst du sie an und machst einen Termin zum Anschauen aus. Dann weißt du wenigstens, worauf du bietest.
Ich persönlich verkaufe hier in Hagen auch als Händler Gitarren, allerdings hauptsächlich an meine Schüler.
Du bekommst auch schon für knapp über 100 Euro Gitarren, die ich nicht als Schrott bezeichnen würde.
Vergiss nie, dass erst die Einstellung: Sattel einschleifen, Halskrümmung einstellen und Stegeinlage evtl. tiefer oder höher legen, die Gitarre zu einer guten Gitarre machen...
Viele Grüße
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Mario02 » Mo 21. Sep 2009, 10:51

danke für den Rat,ich denke ich werde dann erstmal meine Gitarre schnappen und damit zum Musikgeschäft gehen und sie dort einstellen lassen mal sehen wie sie dann klingt und sich spielen lässt.
Dann werd ich mir die meinung des verkäufers noch mal holen was er über das Instrument denkt,aber ich denke ich kann mir seine antwort schon denken,er schwört auf eine Massive Decke und die hab ich nunmal nicht :cry:

Wie sieht das aus mit Tonabnehmer die man sich einbaut das geht doch auch oder?
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Reinhold » Mo 21. Sep 2009, 11:39

Kenne zwar den Verkäufer nicht, aber die meisten wollen etwas verkaufen... d.h. sie werden evtl. deine Gitarre schlechter machen, als sie ist.
Nicht jede massive Decke ist der geleimten Decke vorzuziehen. Bei preiswerten Gitarren wird natürlich junges Holz genommen, und wenn das massiv ist, kann man sich leicht vorstellen, was damit passiert.
Deshalb kann eine gute geleimte durchaus besser sein.
Man sollte beim Kauf/Test sich nicht unbedingt vorher einen erzählen lassen.
Ein Blindtest wäre am neutralsten, wenn es einem wirklich nur um die Qualität geht.
Doch es geht einem ja auch oft noch ums Aussehen, oder?
Einbau von Tonabnehmer? Nein, lass es sein, man weiß nie was dabei rauskommt. Oft ist die dünne E-Saite dann zu leise, man kann daran nichts mehr ändern.
Warum brauchst du einen Tonabnehmer?
Die meisten, die einen haben, nutzen ihn eh nicht, außer bei Auftritten...
Stell doch mal deine Gitarre vor, mit Film und Kommentaren, was dir daran nicht gefällt, so könnte ich dir helfen.
1. Wie hoch ist der Saitenabstand am Sattel?
2. Wie ist der Hals, gerade?
3. Wie hoch ist der Abstand am 12. Bund?
Siehe meinen Film "Gitarrencheck": http://itunes.apple.com/WebObjects/MZSt ... =119404616
Hab mal in meinem Warenbestand geschaut, hab noch eine Billy Ray Westergitarre mit Pickup, Fichte, klar lackiert, ähnlich wie die Cort. Kostet 140 Euro. Klingt sehr schön und ist von mir auch eingestellt.
Viele Grüße
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Mario02 » Di 22. Sep 2009, 10:00

Stell doch mal deine Gitarre vor, mit Film und Kommentaren, was dir daran nicht gefällt, so könnte ich dir helfen.
1. Wie hoch ist der Saitenabstand am Sattel?
2. Wie ist der Hals, gerade?
3. Wie hoch ist der Abstand am 12. Bund?
Siehe meinen Film "Gitarrencheck": http://itunes.apple.com/WebObjects/MZSt ... =119404616
Ok dann werd ich es mal probieren!
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Reinhold » Di 22. Sep 2009, 10:53

Hi Mario,
sehr schöne Vorstellung der Gitarre.
Dass sich die Muttern an der Mechanik immer wieder lösen ist nicht normal, hast du sie denn richtig festgedreht mit Schlüssel?
Nach dem festdrehen der Muttern sollten die Schräubchen hinten dann auch noch mal fixiert werden, aber nicht überdrehen.
Den Hals solltest du noch mal testen, ob er gerade ist, dann natürlich den Steg runterschleifen.
Beim Anschlagen der Saiten fiel mir auf, dass die Gitarre nicht sehr gestimmt klang, vielleicht täuschte es auch.
Verstimmt hört sich natürlich jede Gitarre schlecht an.
Ich will die Gitarre nicht schön reden, aber ich denke, sie ist weit besser als du im Moment denkst.
Ich weiß nicht, was der Händler dir fürs Einstellen abnehmen würde, aber ich rate dir: machs selber!!!
Du lernst sehr viel dabei und bei diesem Gerät brauchst du ja auch nicht so viel Angst haben...
Sattel und Stegeinlage sind Beträge von 2,00 bis 3 Euro, das kann man riskieren.
Dann unbedingt Elixir Saiten drauf, die Gitarre ist dann wie neu geboren.
Wenn der Steg tiefer liegt, wird sich komischerweise auch der Klang verändern, du wirst dich wundern.
Fazit:
Ich würde die Gitarre erstmal fertig machen - selber - und nach einem halben Jahr vielleicht noch ein besseres Modell kaufen. Diese Gitarre wird dann aber an jedem Lagerfeuer noch eine gute Figur machen...
PS.
Leider hast du noch vergessen zu zeigen, wie hoch der Steg liegt, ob man ihn überhaupt tiefer legen kann.
Wenn von der Decke zum Steg kein entsprechender Winkel da ist, geht das leider nicht.
Viele Grüße
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Mario02 » Di 22. Sep 2009, 11:51

ok du hast mich überzeugt werde mich die Tage mal ran setzen und versuchen sie selber einzustellen!
Hier nochmal ein Foto vom Steg!Ich denke da geht noch was!
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon 45grisu » Di 22. Sep 2009, 12:03

Hallo Mario
Ich habe auch am Wochenende den Steg meiner Gitarre abgeschliffen. Das ist gar nicht schwer.
Saiten lösen, Steg seitlich herausschieben (ging zumindest bei meiner Gitarre), Feile in den Schraubstock einspannen (mein Ausbilder früher hätte mich geschlagen) und die Unterseite des Stegs über die Feile reiben.
Ich habe bei meinem Steg ca. 1 mm abgefeilt. Es könnte aber noch etwas mehr sein. Da werde ich wahrscheinlich am Wochenende nochmal dran gehen.
Den Sattel habe ich auch schon eingeschliffen. Mit einer Dreieckfeile wie es Reinhold in einem seiner Videos gezeigt hat ist auch kein Hexenwerk.

Das sich die Saiten beim Spielen verstellen, kann auch daran liegen, das diese noch neu sind, und sich noch längen. Das habe ich bei meiner Gitarre auch noch.

Gruß Klaus

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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Mario02 » Di 22. Sep 2009, 12:19

Super danke für eure Hilfe am liebsten würde ich mich sofort ranschmeissen,aber leider muss ich gleich zur spätschicht also mach ich es gleich morgen früh!

Nein anders! werde den Steg heute mit zur arbeit nehmen und mir von unserem Schlosser genau 2mm runter feilen lassen die haben genaueres werkzeug da!
Gruß Mario :)
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Mario02 » Di 22. Sep 2009, 12:57

Hi Mario,

Beim Anschlagen der Saiten fiel mir auf, dass die Gitarre nicht sehr gestimmt klang, vielleicht täuschte es auch.
Verstimmt hört sich natürlich jede Gitarre schlecht an.
Vieleicht liegt es ja daran das ich sie auf 445 HZ gestimmt Habe :?: :?:
Laut meinem Stimmgerät stimmt es in der Frequenz!
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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Reinhold » Di 22. Sep 2009, 13:11

Warum auf 445 Hz?
Ein stärkere Saitenspannung ist für den Hals und Decke nicht unbedingt vorteilhaft, vor allem wenn du einen 12er Satz drauf hast!
Falls du noch die Originalen Saiten vom Werk drauf hast, hast du einen 12er....
Viele Grüße
Reinhold

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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Felix » Di 22. Sep 2009, 15:49

wegen dem Verstimmen der Saiten - ich dachte das gleiche bei meiner Gitarre, allerdings war es hier auch der Saiten-Satz. Denn der Verkäufer hatte mir noch extra neue, bessere drauf gemacht!
"Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, verliert am Ende beides" Benjamin Franklin

Felix spielt seit Ende August/Anfang September '09 Gitarre :)

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Re: Westerngitarre?

Beitragvon Mario02 » Mi 23. Sep 2009, 09:19

Warum auf 445 Hz?
Ein stärkere Saitenspannung ist für den Hals und Decke nicht unbedingt vorteilhaft, vor allem wenn du einen 12er Satz drauf hast!
Falls du noch die Originalen Saiten vom Werk drauf hast, hast du einen 12er....
Auf wieviel HZ sollte ich sie denn stimmen?
Nein die Saiten die ich habe sind von DÁdario da steht drauf 0.11-0.52 der Verkäufer sagte mir es währen 11er Saiten :?: :?:
Die schimpfen sich EZ910 Light vieleicht kannst du ja damit was anfangen ?
Ich häng noch mal ein Foto dran!
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