Qual der Wahl

Für Kinder-, Konzert- und Westerngitarren
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Totte
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Qual der Wahl

Beitragvon Totte » Do 14. Dez 2017, 14:24

Hallo zusammen,

nach einer Ewigkeit melde ich mich nun auch nochmal in diesem Forum. Ist viel passiert :-)
Egal. Jetzt würde ich mir gerne ein neues Instrument zulegen. Genau hier liegt das Problem. Ich war bei verschiedenen Händlern.
Leider sind die entweder total aufdringlich gewesen oder ich hatte das Gefühl, nicht in Ruhe testen zu können oder die hatten die Geräte, die ich testen wollte nicht im Sortiment.... Also habe ich eine Vorauswahl getroffen und mir zusätzlich das ein oder andere bestellt und teilweise wieder zurückgeschickt. Jetzt habe ich meine Auswahl eingegrenzt auf eine Fender PM3 mit Adirondackdecke und Mahagonie Korpus und einer Faith Venus FV mit einer Decke aus Engelmannfichte und Mahagonikorpus.
Beides sind ganz tolle Instrumente, die allerdings unterschiedlich klingen (is ja auch klar). Leider kann ich sie nicht beide behalten. Wie verfahrt ihr in solchen Situationen? Habt ihr Tipps? Ich habe tatsächlich etwas Schiss, die falsche Entscheidung zu treffen, und mich nachher zu ärgern.
Viele Grüße aus der schönen Provinz

Totte

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schalk70
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Re: Qual der Wahl

Beitragvon schalk70 » Do 14. Dez 2017, 15:17

Die dürften ziemlich verschieden klingen, schätze ich mal.

Spiel beide Instrumente ausgiebig, aber an zwei verschiedenen Tagen, also voneinander getrennt.
Am dritten Tag dann im öfteren Wechsel zusammen.

Dann entscheidest du spontan - sofern dir beide gleich gut gefallen, dürfte sich da eine Nasenspitze "Vorsprung" für eine der beiden rauskristallisieren.

Wenn dann immer noch Unklarheit herrscht, entscheide mit einer Münze :lol:

Uwe
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Reinhold
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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Reinhold » Do 14. Dez 2017, 17:01

Spiel so viel, wie du kannst auf beiden Gitarren.
Ich denke, nach ein paar Tagen wird sich eine als Favorit herausbilden.
Auch verschiedene Spielrichtungen.
Teste die Pickupsysteme, ob sich da eine wesentlich unterscheidet.
Vielleicht lässt du dir auch mal von anderen was auf beiden vorspielen, als Zuhörer hört man anders.

Wenn du noch keine hättest, hätte ich dir noch diese Stanford empfohlen.
https://www.thomann.de/de/stanford_46_g ... rch_prv_18

Ein Schüler von mir hat sie gekauft, und ich bin fast umgefallen - eine fantastische Gitarre.
Hätte auch das doppelte kosten können...

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Totte
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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Totte » Do 14. Dez 2017, 17:49

Da hat etwas mit dem Link nicht funktioniert Reinhold. Oder ich bin zu blöd 😂
Viele Grüße aus der schönen Provinz

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Tooza
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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Tooza » Do 14. Dez 2017, 18:33

Hallo Totte,
zu den objektiv völlig richtigen Tipps von Reinhold u Uwe werfe ich mal meine subjektive Meinung dazwischen: ich stehe total auf Faith,habe selber eine und finde sie super !!!!
Reinholds Link ist bei mir auch nicht zu öffnen,aber zu Stanford kann ich nur sagen: ich fahre am Samstag los und kaufe eine :lol:
Viel Spass dir beim Testen! Tooza ;)

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schalk70
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Re: Qual der Wahl

Beitragvon schalk70 » Do 14. Dez 2017, 18:44

Zu seiner Entlastung: bei mir geht der Link...einfach zum kopieren markieren, ein neues Browserfenster öffnen und in die Zeile einfügen.

Dadaa, willkommen bei Thomann
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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Tooza » Do 14. Dez 2017, 19:54

Uwe.....ich Lande nicht bei Thomann :lol: :o
Irgendwo ....sieht nach Marsmännchen aus :roll:
Welche ist es????

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Scorpi
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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Scorpi » Do 14. Dez 2017, 20:30

Tooza hier https://www.thomann.de/de/stanford_46_g1_sm_ecm.htm

Schöne Pickinggitarre 8-) 46mm Sattel is schon angenehm

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Tooza » Do 14. Dez 2017, 20:43

Karsten,daaaankeeee!
Super schöne Gitarre! Glaube ich ,dass das eine angenehme für picking ist.
Hab auf soundcloud das "Don't Let me be misunderstood-cover" gehört! Erste Sahne! :!: :!: :D

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Reinhold » Do 14. Dez 2017, 20:53

Danke, habs verbessert, Scorpi hat es aber auch so gefunden, den meine ich.

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Scorpi » Do 14. Dez 2017, 21:02

Karsten,daaaankeeee!
Super schöne Gitarre! Glaube ich ,dass das eine angenehme für picking ist.
Hab auf soundcloud das "Don't Let me be misunderstood-cover" gehört! Erste Sahne! :!: :!: :D
Das ist aber nicht mit ner Stanford gemacht 8-)
Und schon soooo lange her :?

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Tooza » Do 14. Dez 2017, 21:07

Nee....schon klar,dass das keine Stanford war,Karsten. ;)
Aber echt schön und ne ganz andere Fassung dieses Liedes. Hat mir sehr gut gefallen.
Gerne noch was aus dieser Richtung!!!! :)
Grüsse!!!!

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Scorpi » Do 14. Dez 2017, 21:14

Oh das freut mich aber das ist sehr speziell!

Wenn mir etwas über die Finger kommt poste ich es eh hier ;)

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Totte » Fr 15. Dez 2017, 07:41

Danke für den weiteren Tipp mit der Stanford :-D Das macht es jetzt viel leichter :-D
Ich werde sie auf jeden Fall auch mal bestellen. Bin mal gespannt. Bis dahin teste ich weiter, wie empfohlen. Ich habe gestern mal einige Zeit nur mit der Fender gespielt. Ich fühle mich soch sehr wohl damit. Ich habe auch bewusst etwas neues mal gespielt. Also etwas, wo der Klang noch nicht so manifestiert im Gehör ist. Heute das Selbe mit der Faith. Ich werde berichten.
Viele Grüße aus der schönen Provinz

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Totte » Sa 16. Dez 2017, 20:09

Hat jemand von euch Erfahrung mit Gitarren von Dowina?
Viele Grüße aus der schönen Provinz

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon schalk70 » So 17. Dez 2017, 16:03

Vor eineinhalb/zwei Jahren hatten sie mal einen Test von der Chardonnay GCE in der G&B und waren ziemlich begeistert, was Verarbeitung und Klang angeht, zumal diese Alpenfichte für die Decke ja nicht alltäglich ist.

Auf der Musikmesse hätte ich sie gerne mal gespielt, aber 2015 hatten die kein Interesse an Privatkundschaft und 2016 waren sie gar nicht erst da.

Wenn du willst kann ich gerne mal schauen ob ich das Heft noch habe und dir den Test einscannen. Schick mir einfach ne PN mit der mailadresse

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon Totte » Mo 22. Jan 2018, 08:18

So, ich melde mich nochmal. Nachdem ich jetzt zig Instrumente getestet habe. Gefühlt 2.000km zu diversen Händlern gefahren bin. Habe ich mich nun entschieden. Und zwar für https://www.faithguitars.com/guitars/by ... ut-electro
. Es war liebe auf den ersten Blick und Ton. Ein ganzes Stück Arbeit liegt auch hinter mir. Ich weiß nicht mehr wie viele Instrumente ich getestet habe. Es gab viele ganz tolle (z.B. Fender PM3, Alvarez AG60CEAR) und auch einige, bei denen ich echt enttäscht war. Bei der Faith war aber nach dem ersten Anschlag eigentlich klar, die wird´s obwohl über Budget. Ich hatte bei der ganzen Testerei nur eine einzige Gitarre, die mir noch etwas besser gefiel. Und zwar die Taylor 714ce. Die kostet aber auch das dreifache.
Diese Diskussion wollte ich nicht mit meiner Frau eingehen :-D
Jetzt hoffe ich, dass die kleine Blood Moon mein treuer begleiter wird. Ich bin echt verliebt. Lob auch noch an dieser Stelle an den Gitarrenladen in Bendorf! Toller Service, schneller Versand, schnelle Antworten auf Anfragen, megafreundlich!!!
Viele Grüße aus der schönen Provinz

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon GuitarBoy » Di 23. Jan 2018, 06:09

Ich wünsch dir allen erdenklichen Spaß mit deiner Gitarre.
Gruß aus Bonn
Dirk

Hier gibt es Dormagen fürs Wohnzimmer

https://www.youtube.com/watch?v=u2Wp9M4 ... F50lLiM-my :shock:

Sing like no one ist listening, dance like no one is watching.

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Re: Qual der Wahl

Beitragvon karioll » Di 23. Jan 2018, 22:13

Ja, von mir auch viel Spaß! Hast bestimmt viel während der 2000 km gelernt :D


Ich hatte schon oft in Kaufberatungen gechrieben, leider hier nicht. Leider , weil ich las
714ce
Kannn ich verstehen! Ich habe eine Kopie der Taylor 315 CE, siehe Avatar, ein sehr guter Nachbau von Baton Rouge. Bei der nächsten Anschaffung kannst du da mal suchen. Ich habe am Tag des Kaufs die entsprechendne Taylor und die Baton Rouge gleichzeitig im Wechsel gespielt. Weiß ich heute noch, als ob´s gestern gewesen wäre. Es gab keinen Unterschied. Nur beim Tonabnehmer, der bei der Taylor besser klang. Würd ich immer wieder kaufen. Auch die Typbezeichung ist fast die gleiche wie bei Taylor, dort heißt meine 315 CE, bei Baton Rouge heißt sie 35 CE, auch bei Baton Rouge geht es bis zur Serie 8 und das Aussehen ist perfekt nachgebaut. Klang der 315ce und der 35ce für mich nicht zu unterscheiden. Preis von meiner: damals ca 1/4 des Originals. Statt 1800 waren es 400 €.

Taylor: 315 CE https://www.musik-center.de/taylor-315- ... ucht.html/
Baton Rouge: 34 CE http://www.neue-musik-laden.de/Gitarren ... 5ef3045947
(Die 35 gibt es nur noch als 12-saitige Gitarre oder gebraucht)

Die Ausnahme und das einzige Unterscheidungsmerkmal ist die die Kopfplatte, die genau verkehrt herum angebracht ist. Taylor: Das breite Ende unten. Baton Rouge: das breite Ende oben. Das macht ja nichts am Klang.

Die Ausführiung ist die 3 er Serie (je höher, desto wertvollere Materialien und höhrer Gitarrenbaukunst), die ungeraden Serien haben z.B. weiße Bindings, die geraden Serien haben schwarze. Die 5 hinten steht für die Größe (es geht dort von 1 bis 6). Die 714 ist also schon eine sehr schmuckvolle Ausführung mit sehr guten Tonabnehmern und wertvollem Holz, auch die Innenbeplankung und die ganze Bauausführung mit allem Drum und dran ist werthaltig. Die 4 hinten steht schon für eine große Gitarre mit vollem weichen Klang. CE sind dann Cutaway und Tonabnehmer, alles was mir auch gefällt. Habe schon mal hier davon geschrieben:
kaufberatung-f10/westerngitarre-fuer-um ... clnk&gl=de

Baton Rouge bauen aber auch sehr gut in guter Qualität Martin oder Seagull nach
http://www.neue-musik-laden.de/Baton-Ro ... arren.html

Also für die Haushaltskasse gut verträgliche Qualitätsgitarren.

Das gleiche zum sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis trifft übrigens auch auf Sigma-Guitars zu , von denen ich eine hübsche kleine Martin-Kopie habe. Zitat Musik produktiv: "2011 ist es der AMI Musical Instruments GmbH gelungen, die Rechte an dem Namen Sigma Guitars zu erwerben. Unter diesem Namen und mit diesem Logo vertreibt die Firma neben den legendären Martin Guitars auch erstklassige Fernost-Versionen ihrer legendären Instrumente. Der Fortbestand des Namens ist gesichert und für eine makellose Qualität bürgt, dass viele der Sigam Gitarren der gleiche Hersteller wie damals baut."

Auf Sigma kam ich übrigens durch Korgli.
Mit Üben kann man der Natur ein Schnippchen schlagen.


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