dickes Ding

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wehrkuh

dickes Ding

Beitragvon wehrkuh » Do 30. Jun 2011, 19:52

Obwohl ich lange Zeit nur Saiten als 10ner Satz und Pleks bis höchstens 1mm benutze, habe ich jetzt einen 12er Satz aufgezogen, aus einen Rohling aus Rinderknochen einen gelungenen Stegeinsatz gebastelt (die ganze Freizeit des Tages war futsch! Und zuletzt habe ich ein Plek: DUNLOP BIG STUBBY 3,00 mm probiert! Der Klang hat deutlich an Volumen zugenommen. Ja, lauter ist sie auch etwas, aber was war nicht mein Ziel.
Ich liebe an den Höhen glockenklare Töne und würde das gern noch etwas verstärken. Vielleicht sollte ich mal Saiten mit der übliche Bronzeveredelung verzichten und silver (heißen doch so?) probieren. Oder Brückenpins aus Messing? Na, mal gucken. Mit dem Plättchen bin ich sofort klargekommen! Es liegt gut in der Hand und man kann damit tatsächlich ohne Nebengeräusch anschlagen.
WK

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moonlight
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Re: dickes Ding

Beitragvon moonlight » Do 30. Jun 2011, 21:00

Interessant, WK - und ich habe hier eine Packung 10er Saiten rumfliegen, die ich demnächst mal aufziehen will.
Ich weiß nur noch nicht, welche Gitarre ich damit beglücken werde.

Viele sagen, nur 12er Saiten klingen optimal und das habe ich irgendwie verinnerlicht und habe bisher noch nie andere als 12er gespielt.
Im Urlaub hatte nun mein Bruder 10er Saiten auf seiner Yamaha und die klangen gut und es war angenehm, darauf zu spielen.
Gerade Barré-Akkorde und Hammerings klangen sogar besser, fand ich.

Aber sag mal - mit welchem Werkzeug bearbeitet man denn so einen Rinderknochen?

Gruß Iris
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Tom
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Re: dickes Ding

Beitragvon Tom » Do 30. Jun 2011, 21:24

Da mir das alles mal so gar nichts sagt, stell doch mal bitte Bilder dazu ein

Gruß Tom
Westerngitarre "Levin W360CE" Bj.2011
E-Gitarre Les Paul "Samick" Bj.1993

Erlernte Akkorde: D, A7, G, E, A, C, D7, B7, e, a, a7
Größte Hürden: F und den Takt/Anschlag halten

wehrkuh

Re: dickes Ding

Beitragvon wehrkuh » Fr 1. Jul 2011, 11:06

Interessant, WK - und ich habe hier eine Packung 10er Saiten rumfliegen, die ich demnächst mal aufziehen will.
Ich weiß nur noch nicht, welche Gitarre ich damit beglücken werde.

Viele sagen, nur 12er Saiten klingen optimal und das habe ich irgendwie verinnerlicht und habe bisher noch nie andere als 12er gespielt.
Im Urlaub hatte nun mein Bruder 10er Saiten auf seiner Yamaha und die klangen gut und es war angenehm, darauf zu spielen.
Gerade Barré-Akkorde und Hammerings klangen sogar besser, fand ich.

Aber sag mal - mit welchem Werkzeug bearbeitet man denn so einen Rinderknochen?

Gruß Iris
Also für mich griffen sich die dünnen Saiten lange einfach leichter und man kann sie herrlich ziehen. Lautstärke ist für mich absolut unwichtig. Inzwischen sind meine Griffe fest und genau genug, die Saiten klingen sauber, auch inzwischen beim 12er Satz.
Die Kontur der alten Einlage habe ich per Tintenschreiber auf den Knochen übertragen, auf der Arbeitsplate in der Küche geht das mit verschiedenen Feilen und Schlafpapier auf Holzklotz getackert. Wenn man zu vorsichtig beginnt, ist das eine endlose Geschichte.
Das Plektrum ist herrlich!!!
Ich war ja mit meiner Gitarre zufrieden aber nun mag ich sie gar nicht beiseite stellen. Sie klingt nicht nur in die Ohren, sondern bringen alles in mir zum Schwingen! Die Lage ist im 12t.Bd. e=2mm, E=2,5mm. Vielleicht schrubbe ich die Einlage noch etwas tiefer. Mal sehen. Eigentlich ist ja gerade alles optimal.
WK


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