Wake me up when september ends

Schläge, Zupfmuster und mehr…
RoyalTS
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Wake me up when september ends

Beitragvon RoyalTS » Do 11. Apr 2013, 12:04

Hallo Foris,

ich würde gerne mal Eure Meinungen zu meinem folgenden "Problemchen" hören:

Ich übe derzeit, zur Auflockerung parallel zu den Übungen aus Reinholds Buch, just for fun, das Intro von "Wake me up, when september ends" von Green Day.

Man greift dabei Folgendes:
Ex-Ax-D5-g0-b3-ex;
Ex-Ax-D4-g0-b3-ex;
Ex-Ax-D2-g0-b3-ex;
Ex-Ax-D0-g0-b3-ex

Also eigentlich nur D, g und b.
Gespielt werden die Saiten nacheinander in der Reihenfolge D, g und b, sich immer wiederholend.

Meine Frage dreht sich nun ums Schlagmuster:
Auf Youtube findet man eimerweise How-To-Videos, und in allen, die ich mir angesehen habe, wird nur abwärts geschlagen.
Beim Üben habe ich jetzt aber mal ausprobiert, das im Wechselschlag zu spielen, also

Down (D), Up (g), Down (b);
Up (D), Down (g), Up (b)

Ich finde das um Längen angenehmer fürs Handgelenk, allerdings wars ein bisschen Übung, bis das ohne Nachdenken ging.

Jetzt meine Frage: Könnte es einen Grund geben, warum die meisten (jedenfalls die, deren Videos ich mir angesehen habe) das nur mit Downstroke spielen? Ausser, das es vllt einfacher zu spielen ist?
Was würdet ihr mir empfehlen? Beim Wechselschlag bleiben, weil er für mich angenehmer ist?


Die kompletten Tabs findet ihr hier:
http://tabs.ultimate-guitar.com/g/green ... ds_tab.htm

Schonmal Danke im Voraus und verregnete Grüße aus einer der fussballglücklichsten Städte Deutschlands :-)

Thorsten
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sammy561
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Re: Wake me up when september ends

Beitragvon sammy561 » Do 11. Apr 2013, 12:35

Hallo Thorsten,

die Anschlagtechnik hat meiner Meinung nach auch etwas mit der Musikrichtung zu tun. Green Day spielt bei vielen Stücken durchgehend Downstrokes. Die Betonung der Schläge ist auch eine andere, wenn du Downstrokes statt Upstrokes spielst.

Spiel mal beide Versionen, man hört den Unterschied finde ich.

Wenn du allerdings deine Version von "when Septemper ends" spielen möchtest und kein haargenaues Cover ist es völlig Wurst wie du es spielst, finde ich. Hauptsache dir gefällt es.


LG


Ansgar
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Ralf
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Re: Wake me up when september ends

Beitragvon Ralf » Do 11. Apr 2013, 13:47

Hi Torsten,

Ansgar hat es schon gut erklärt.

Ein Upstroke klingt anders, etwas höhenreicher, als ein Downstroke. Green Day spielen fast alles (auch schnelle Akkordfolgen) als Downstroke.

Innerhalb eines Solotrainings würde man diese Spielweise als "smart picking" bezeichnen, weil damit ungeheure Geschwindigkeiten (vor allem bei Arpeggios) erreicht werden können.

Im Falle von Green Days Titel hat es imho mit der Gleichmäßigkeit des Tons zu tun.
Ansonsten ist die Down/Up- bzw. alternate Picking Methode schon richtig.
Mach es so, wie DU für DICH fühlst, dass es richtig ist ...

LG Ralf

RoyalTS
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Re: Wake me up when september ends

Beitragvon RoyalTS » Fr 12. Apr 2013, 12:00

@ Ansgar und Ralf

Hallo ihr zwei,

ich gebe zu, da hatte ich bisher nicht drauf geachtet, gestern beim Ausprobieren war es aber schon zu hören, als ich drauf geachtet habe.
Ich denke ich werde beim alternate Picking bleiben, ist etwas anspruchsvoller, aber die Bewegung fühlt sich "richtiger" für mich an, und mir gefällt der Sound :-)

Grüße,
Thorsten
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