Frage zum Üben beim Fingerstyle

Schläge, Zupfmuster und mehr…
Tooza
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Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Tooza » Sa 18. Nov 2017, 09:42

Hallo an alle im Forum !
Seit einiger Zeit übe ich Fingerstyle (Samba pa ti z. B. und Fingerstyle-Blues) . Hatte einen Lehrer gewechselt,der mit mir fast das ganze Lied in einer Stunde durchging.
Ein Bekannter hat nun gesagt,dass das viel zu viel sei. Ein paar Takte und dann die nächsten erst.
Frage: wie geht ihr vor?
Brav Takt für Takt und zwar nur wenige?
Oder macht ihr zunächst mal die Hälfte des Songs?
Habe jetzt bei einem neuen Lied ein Limit von 4 Takten gesetzt,egal,ob es schon flüssig ist oder weniger und versuche so,meine Ungeduld zu dämpfen :roll:
Einen schönen Tag für euch! Gruss Tooza :)

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GuitarTommy
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » Sa 18. Nov 2017, 10:09

Hallo Tooza :-)
Hier sage ich gerne meine Meinung...da ich momentan die gleichen Gedanken habe.
Ich nehme gerade mein erstes...für mich schweres Stück durch.
Ich habe mich mit meinem Lehrer lange über das Üben unterhalten. Er meint...daß die "Profis" die Stücke ersten mal ganz durchgehen um zu verstehen worum es geht.
Zum Üben gehen sie dann nacheonander Takt für Takt durch....und zwar sehr langsam bis die Technik klar ist.

Nun zu meinen Erfahrungen.
Am Anfang habe ich mir auch Takt für Takt vorgenommen. Das langame Spiel kann ich nur empfehlen.
Einzelne.....schwierige Passagen zu üben habe ich aufgegeben....da ich auch den Takt davor brauche um diese Übergänge sauber hinzubekommen.
Also nehme ich mehrere Takte zusammen...... meist
Z.B. leicht....leicht....schwer.....leicht.
So fügt sich das halt zusammen.
Das ganze Stück durch zu üben halte ich für falsch.

Das ist meine Methode.....mit der ich persönlich gute Fortschritte mache.

Sicher werden hier die erfahrenen Spieler noch andere wertvolle Tips geben :-)

Lieber Gruß Thomas
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Reinhold » Sa 18. Nov 2017, 10:55

Nach meinen Erfahrungen sind auch unterschiedliche Ansätze erlaubt.
Jeder Schüler ist anders. Manche kommen sehr gut damit klar, ein Stück von vorne bis hinten, oder zumindest größere Abschnitte zu üben. Das sind in meinen Augen sehr begabte Spieler, die deshalb aber auch denken, das müsste jeder so können.

Für die meisten Spieler gilt, in Abschnitten zu üben. Das können bei leichteren Passagen vielleicht auch mehrere Takte sein.
Bei schweren Passagen vielleicht aber auch nur ein halber Takt!!!
Auch ein, zwei Takte vor dieser schweren Passage zu üben ist schon hilfreich.

Übrigens war dieses Thema auch für mich eine sehr wichtige Erfahrung!
Erst als ich es merkte, dass man teilweise wirklich halbe Takte sehr intensiv üben muss, klappten auch Stücke, die ich vorher für mich nie in Erwägung gezogen hätte.
Selbst Passagen, die bei den ersten Versuchen aufgrund meiner recht kurzen Finger unmöglich erschienen, klappten so später ganz gut. Sobald man solche Erfahrungen gemacht hat, wird man nicht mehr den unnötigen "Respekt" vor schwierigen Stücken haben.
Wenn man ein Stück wirklich liebt und deshalb eine sehr große Motivation zum Üben mitbringt, funktionieren Dinge, die man nie für möglich gehalten hat - aber auch nur dann....

So einfach nebenbei lässt sich ein schweres Stück nicht lernen, es muss einen echt gepackt haben!

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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » Sa 18. Nov 2017, 11:55

Genau Reinhold.

..auch wenn man das nicht gerne hört.... in Verbindung mit der geliebten Gitarre......man muss sich das Stück "erarbeiten" :-)

Ich lerne nun schon ca. 7 Wochen "my Way".
Man kann es nicht beziffern....wie oft ich das nun gespielt habe.
Es ist allerdings ARBEIT die Spass macht.

Also.... Geduld.....Geduld....Geduld 🤣🤣🤣
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Reinhold » Sa 18. Nov 2017, 12:47

Hierzu passt übrigens auch dieser Artikel, den Ralf mal übersetzt hat:
http://www.guitar-tv.de/tipps-zum-gitar ... e-lernen0/

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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » Sa 18. Nov 2017, 13:02

Ich kenne diesen Artikel.
Habe Ihn zu Beginn meines schönen Hobby' s gelesen.
Der Artikel ist auch schuld daran.....das ich "Gitarre" richtig eingeschätzt habe 👍
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Kraich » Sa 18. Nov 2017, 18:02

Ein neues Stück spiele ich zwei- dreimal ganz langsam durch um es kennen zu lernen.

Dann teile ich es mir in kleine Teile auf, die ich einzeln lerne.
Je nach Schwierigkeitsgrad sind das mal ein paar wenige Takte oder, falls erforderlich auch mal nur zwei drei Noten oder z.B. ein schwieriger
Slide usw. Ich habe bemerkt, dass ich mit kürzeren Schritten schneller voran komme.

Die Aufteilung mache ich wie gesagt danach, wie schwierig ich die jeweilige Stelle finde und wie es notenmäßig Sinn macht. Sprich ich höre nicht mit dem Taktende auf, wenn die folgende Note sinngemäß noch dazu gehört.

Um den Übergang ebenfalls zu lernen, lasse ich die einzelnen Teile oft überlappen.
Sprich ich lerne z.B.
- Takt 4 zusammen mit der ersten Hälfte von Takt 5. Danach beginne ich z.B.
- ganz vorne bei Takt 5 und spiele bis zum Ende des 6. Taktes usw..

Sobald einige Teile klappen spiele ich sie in einer größeren Einheit zusammen.

Wenn mir ein Teil besonders viel Mühe macht, wird der immer wieder gesondert geübt. Damit ich nicht an diesem Teil hängen bleibe und im Stück weiterüben kann.

So in der Art sieht es bei mir aus. Wobei ich es mir nicht zur Doktrin gemacht habe.

Viele Grüße
Joachim

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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » Sa 18. Nov 2017, 18:13

Ich glaube....das werde ich auch probieren....das Stück weiter zu üben.
Ich habe bei meinem aktuellen Stück gemerkt....daß es sonst sehr lange dauert bis man mal durch ist!!
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Ruby1 » Sa 18. Nov 2017, 20:12

Also ich habe mal einen Spanier für eine Zeit lang als Lehrer gehabt. Der hat mir in 2 Stunden Bamboleo und Gitano Soy beigebracht. Und das obwohl ich eine absolute Strumming Niete bin. Eigentlich sind sie rechteinfach gestrickt, so das man das aufeinmal lernen könnte, vorrausgesetzt,man kennt die Akkorde. Bei schweren Stücken, taste ich mich auch 1-3 mal durchs ganze Stück, um auch erst mal zu sehen, ob Sachen dabei sind, die ich vielleicht noch nicht umsetzen kann. Dann fange ich an. 1 Takt, dann ersten und 2. Takt, dann 1.2. und 3. usw.
Dann teile ich das noch in Intro Vers Refrain usw. auf.
Aber meistens spiele ich es immer wieder von vorn los, denn so prägt sich das gelernte besser ein. Wenn ich am Takt 15 hängen bleibe, fange ich wieder bei der 1 an. Scheint zwar irgendwie ein längerer Weg sein, aber dafür für mich der sichere.

Bei ganz schweren Stücken (aktuell Entre Dos Aguas) lass ich mir ordentlich Zeit. Habe es noch nicht ein einziges Mal durchgespielt. Und ich weiß, das es mehr oder weniger ein Jahresprojekt wird. Also laaaaaaangsam, Stück für Stück.
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » Sa 18. Nov 2017, 20:23

Auf dein Ergebnis mit "Entre Dos Aguas" bin ich sehr gespannt.
Eins meiner Lieblingslieder!!

Viel Erfolg Nett i:-)
Lieber Gruß Thomas 8-)

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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Ruby1 » Sa 18. Nov 2017, 20:40

Danke
Die Töne an sich kann ich bis Takt 61. Aber so richtig gut im Timing spiele ich bisher nur die ersten 2 Seiten. 2 Von 11. Und das ist noch der leichteste Teil. So schnell werde ich also kein Ergebnis liefern. Aber wenn es mal soweit sein sollte, und Du oder ich noch hier bin, werde ich es posten.

Den Backingtrack habe ich schonmal so im Kopf und auch schon den Anfang aufgenommen. Da kommen noch 1-2 Gitarren Spuren, eine Bass und eine Bongo Spur dazu. Da musste ich auch erste einmal den Martillo auf den Bongos lernen. Ich kann nur hoffen das ich das alles durch halte.
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » Sa 18. Nov 2017, 21:00

Verstehe ich das richtig?
Du spielst mehrere Instrumente ein?
Ist ja ganz abgehoben :-)

Toi toi toi
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Ruby1 » Sa 18. Nov 2017, 21:29

Naja, der Bass ist ja eher artverwandt :lol: :lol: :lol:
Die bongos spiele ich auch selbst ein. Ich mag es, wenn ich die Hintergrund Musik dazu auch selbst mache. Würde auch gern dazu noch ein bisschen shakern, aber das muss ich dann auch erst richtig lernen und dann so als Effekt hin und wieder mit einfügen. Am Anfang des 2. Teils und so ziemlich am Ende. Aber mal sehen.
Hier bei stand der Dinge habe ich schon mal einen Teil des backing tracks eingestellt. Der Bass kommt mir aber dann doch zu tief vor. Vielleicht ne Oktave höher spielen oder den bass Part auf Gitarre spielen. Definitiv ne Lebensaufgabe :lol: :lol:
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » Sa 18. Nov 2017, 21:37

Es soll ja wirklich Musiker geben die solche Talente vereinen :-)
Ich kenne dich ja noch nicht.....deshalb binde ich meinen Mund zu :-)
Wenn ich mir jedoch "La Rumba" mit diesem Stück anschaue.......oh oh.....dann meinen höchsten Respekt !!!!!
Lieber Gruß Thomas 8-)

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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Ruby1 » Sa 18. Nov 2017, 21:45

:lol: :lol: :lol: ja " La Rumba". Was soll ich da sagen. Habe Kontakt zum Bassisten und zum derzeitigen Sänger. Der Bassist hat mir verraten, daß er minimum 4 Stunden am Tag übt. Und la Rumba trifft sich wohl auch jeden Tag. Der leadgitarrist hat studiert und die verstehen ihr Handwerk. Ganz sicher. Auch der Richard spielt virtuos. Da können die gibsy Kings Jungs einpacken. Leider orientiere ich mich sehr stark an la Rumba und das bringt natürlich auch wieder Frust....
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » Sa 18. Nov 2017, 21:54

Jetzt oute ich mich mal :-)
Deren Videos habe ich viele Stunden verschlungen.....
Die spanische Musik Lieben gelernt.....es kamen auch schonmal Tränchen :-)

Kann man die mal live sehen?
Lieber Gruß Thomas 8-)

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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Ruby1 » Sa 18. Nov 2017, 21:58

Live kannst du sie nur in Melbourne sehen...... :cry: :cry:

Kenne alle Songs von La Rumba, die auf Youtube zu finden sind. Die sind einfach klasse und Meister ihrer Instrumente. *schwärm *

Lass deinen Tränen freien Lauf........ Gefühle sind wichtig.
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » Sa 18. Nov 2017, 22:05

Na.....das ist ja nicht soweit :-)

Sie sind einmalig.....da hast du recht.......
Auch schwärm :-)

Träumen ist was schönes.....das lassen wir uns nicht nehmen.....

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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Tooza » Sa 18. Nov 2017, 23:11

Hallo an euch ! Danke für eure Ratschläge und Erfahrungen u Infos .
Der Artikel von Andrew Wasson (hiess er so?) ist da auch unterstützend - danke,Reinhold !
Interessant ist auch Joachims Vorgehen mit dem "Überlappen" der Takte.
Frag mich manchmal,warum manche Stellen in den Liedern schwer fallen ,obwohl das picking in normaler Weise mit Daumen und den restlichen 3 Fingern gar kein Thema ist. Glaube,ich kann die Griffe /Fingeranordnung noch nicht sooo schnell aus Noten/Tabs formen wie ich möchte..... ist das hoffentlich normal?? :? :D
Okay, es wird weiter gespielt.
Fröhliche Grüsse, Tooza

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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » Sa 18. Nov 2017, 23:18

Nochmal ich :-)

Ich habe auch bei mir das Gefühl.....daß meine Rechte Hand weiter ist als die linke.
Mir fällt die Umsetzung mit links schwerer.

Aber wollen wir nicht weinen sondern spielen :-)

Lieber Gruß Thomas
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Kraich » So 19. Nov 2017, 00:34

Naja ich sage mal ganz frech, dass es die rechte Hand, von technischen Raffinesssen wie Tremolo, Rasgueados und sonstigen Techniken abgesehen, in einfachen Folk- und Popsongseinfacher hat als die linke Hand (ich gehe jetzt von Rechtshändern aus).
Nach einer gewissen Zeit macht man sich keine Gedanken mehr, welchen Finger man mit der rechten Hand benutzt oder welche Saite man mit welchem Finger anzuschlagen hat, das automatisiert sich.

Die linke Hand muss oft variabler eingesetzt werden, somit ist eine Automatisierung schwieriger/aufwändiger. Ein Profi hat vielleicht alles schon mal gegriffen, ich leider nicht :-(

Das Ganze ist natürlich etwas einseitig betrachtet. Die rechte Hand macht aus meiner Sicht die "Musik" aus, bringt das Gefühl in die Musik. Gerade bei
Thomas "My way" ist mir wieder einmal aufgefallen, wie schön man mit dem Anschlag der rechten Hand den Ton bilden kann. Ich spiele die letzten Jahre fast nur noch Stahlsaite, ich finde aber weiterhin, mit Nylon hat man einfach mehr Einfluss auf die Tonbildung :( , das aber nur nebenbei betrachtet. Vielleicht bin ich einfach nur noch nicht gut genug.

Als (mein) Fazit hat es aus meiner Sicht die rechte Hand somit doch nicht leichter als die linke Hand.
Gemeinsam machen Sie die Musik aus.

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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » So 19. Nov 2017, 08:12

Das man mit Nylon mehr Einfluß auf die Tonbildung hat....habe ich meinem Meister auch gesagt.
Er nahm dann eine Westerngitarre und spielte mir my way vor.
Traumhaft :-)
Und ich glaube.....beide Hände sind gleich wichtig.
Wenn die zwei im Einklang sind kann nur schönes entstehen :-)
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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon Kraich » So 19. Nov 2017, 11:38

Ich hab's insgeheim befürchtet, muss dann wohl doch an mir liegen. :lol: :lol:

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Re: Frage zum Üben beim Fingerstyle

Beitragvon GuitarTommy » So 19. Nov 2017, 11:41

Nun ja.....er spielt ja auch erst 48 Jahre lang :-) incl. Studium :-(
Lieber Gruß Thomas 8-)

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