Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Probleme mit der Gitarre? Foto-Upload möglich...
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Andreas
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Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Andreas » Di 12. Nov 2013, 15:44

Hallo Gleichgesinnte! :P

Nun hat es mich auch erwischt.
Eigentlich war ich mit meiner Saitenlage ja zufrieden...
Ach komm, ein bißchen geht noch. 8-)

Tja, das war´s dann, nun schnarren die Saiten E A und B. :roll:

Kein Problem, nehme ich halt Sekundenkleber und feile auf ein Neues.

Der erste Versuch mit einem Sekundenkleber von Pattex war schon mal nix.
Der wurde nicht hart, nach 2 Stunden noch flüssig! :shock:

Na gut, dann nehme ich halt einen 2K Kleber von Uhu, 72 Std. aushärten lassen, feilen
und weiter geht es.
Leider nicht.
Scheinbar war der nach 3 Tagen immer noch nicht hart genug.
Die Saiten haben sich beim Stimmen in den Kleber gedrückt und nu schnarrt es wieder.

Gibt es denn keinen richtigen Kleber mehr, der richtig hart wird?
Und das ist auch gleich meine Frage an euch.
Welchen Kleber benutzt ihr für diesen Zweck? Bitte die genaue Bezeichnung.
Und wie geht ihr genau vor?

Ich will endlich wieder Gitarre spielen! Bild
Zuletzt geändert von Andreas am Di 12. Nov 2013, 17:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sekundenkleber

Beitragvon Schrat » Di 12. Nov 2013, 16:53

Hallo Andreas..besorg dir doch einfach einen neuen Sattel...kostet nicht die Welt...am Besten gleich 2, dann kannst du fröhlich drauf los feilen... ;)

LG Jürgen
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Re: Sekundenkleber

Beitragvon Andreas » Di 12. Nov 2013, 17:25

Da hast du wohl Recht.

Ich habe gerade Sättel gefunden, die weniger kosten als die Sch***kleber.

Gerade sehe ich auch, das Reinhold in einem Video einen Kleber empfiehlt.
Irgendwas stimmt mit mir nicht, ich werde wohl alt.

Allerdings habe ich mich gerade entschlossen, den Sattel auszutauschen.

Reinhold´s Tip, die Kerben mit einer Dreikantfeile anzupassen, klingt für mich logisch.
Die Saiten liegen so immer zentriert in einem V.

In den Weiten des Internets bin ich auch auf sogenannte Sattelsägen gestossen.
Für sage und schreibe rund 11 €/Stck., man braucht für jede Saite eine andere Stärke.
Hat das seine Berechtigung oder ist das nur Geldschneiderei?
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Schrat » Mi 13. Nov 2013, 10:04

ich vermute die Sägen sind eher etwas für Instrumentenbauer...ich denke für unsere Bedürfnisse reicht die Werkzeugkiste ( und vielleicht der Geldbeutel falls ein Schnitt zu tief ging :lol: )

Gruß Jürgen
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Reinhold » Mi 13. Nov 2013, 17:32

Ich bin fast immer sehr gut mit dem Sekundenkleber ausgekommen.
Solange du nicht die ganze Tube für eine Kerbe nutzt, ist es auch etwas billiger, als ein neuer Sattel. :lol:
Ein neuer Sattel ist preislich nicht das Thema, aber es ist oft der Fall, dass dieser dann insgesamt viel zu hoch ist, oder manchmal auch ein Millimeter kürzer oder breiter. 100% ige Übereinstimmung mit dem alten Sattel ist selten.
Außerdem ist er nicht sofort da…
Also nehme ich Sekundenkleber.
Wenn du einen Plastiksattel hast, härtet der Kleber dazu im Vergleich mindestens so hart aus.
Als Sekundenkleber nehme ich immer die goldene Tube von Pattex, dreieckig.
http://www.amazon.de/Staedtler-Sekunden ... ndenkleber

Dieser ist nämlich vom Verschluss auch länger zu gebrauchen.

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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon VolkerB » Mi 13. Nov 2013, 21:32

Hi,

wenn die Kerbe nicht allzu tief ist, kann man den Sattel auch leicht mit 0,1-0,2 mm Plastikfolie (Streifen) unterlegen. Man muß dann aber die meisten Kerben neu einschleifen, aber weniger als bei einem neuen Sattel.

Liebe Grüße

Volker

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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Andreas » Do 14. Nov 2013, 10:50

Wenn du einen Plastiksattel hast, härtet der Kleber dazu im Vergleich mindestens so hart aus.
Als Sekundenkleber nehme ich immer die goldene Tube von Pattex, dreieckig.
http://www.amazon.de/Staedtler-Sekunden ... ndenkleber
Ja, ich habe einen Plastiksattel.
Und das ist der Sekundenkleber, den ich verwendet habe. Bild
Der ist flüssig wie Wasser. Kleben tut der auch, zum Schichten auftragen scheint der jedoch nicht geeignet.

Ich werde gleich mal die exakte Breite meines Sattels mit meinem Meßschieber messen und dann im Netz schauen, welcher
dann am besten passt.
Vielleicht hole ich mir auch so einen stinkenden Knochen, dann klingt meine billige Fender wie´ne teure Martin. :lol:

Danke für eure Beiträge. :P
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Mary » Do 14. Nov 2013, 11:04

Hm... wieviel zuviel hattet Du denn abgesäbelt? Mir ist das mit meiner alten Schrammel ja auch ein paarmal passiert und ich hatte den gleichen Sekundenkleber wie Du (naja, nicht ganz, sondern das "Vorgängermodell" das schon zwei Jahrzehnte in der Schublade gelegen hat).
Das hat aber gut funktioniert, trotz flüssig wie Wasser.
Abgesehen davon, daß ich mir beim ersten Mal das Griffbrett eingesaut habe...
Liebe Grüße
Mary
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Andreas » Do 14. Nov 2013, 11:22

Ich habe gerade in Erfahrung gebracht, das ich einen Graphtech Nubone Sattel habe.
Keine Ahnung inwieweit das mit "Plastik" vergleichbar ist.
Für das Aushärten des Klebers sollte das aber unerheblich sein.
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Reinhold » Do 14. Nov 2013, 11:27

Dein Kleber wird wohl auch hart werden, lass ihn über nacht waagerecht liegen, die Gitarre natürlich…
Ich würde mich nicht wundern, wenn der neue Knochensattel nicht besser klingt.
Der Nachteil des Knochens ist, dass er schwerer zu feilen ist.
Zumindest war es bei mir so.
Einen Klangunterschied beim Sattelwechsel hab ich bisher nur gemerkt, wenn man einen butterweichen billig-Plastiksattel austauscht.
Diese sind allerdings sehr selten und nur bei ganz billigen Gitarren drauf.

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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Andreas » Do 14. Nov 2013, 11:43

OK, dann werde ich dem Kleber noch eine Chance geben.
Auf einen Tag mehr oder weniger kommt es jetzt auch nicht mehr an. 8-)
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Ina » Do 14. Nov 2013, 11:56

Gib dem Kleber eine Chance, verbünde dich mit ihm.
Du wirst sehn, du wirst die Gitarre dann gar nicht mehr los und das in Sekundenschnelle :mrgreen:

Na da bin ich gespannt ob es klappt u. Drück dir die Daumen.
Ina
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Andreas » Fr 15. Nov 2013, 19:07

Nachdem der Kleber erneut versagt hat, habe ich mir jetzt einen Sattel bestellt.

Da es keine exakt passenden Sättel aus Kunststoff gab und ich keine Lust habe,
die Übermaße wegzufeilen, habe ich einen Knochensattel gewählt der genau die Maße
hat die ich brauche.

Ein Plastiksattel an dem ich noch rumfeilen müsste liegt bei ca. 3 € und der Knochen
kostet knapp 6 €.

Was hättet ihr da gemacht? :P
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Schrat » Fr 15. Nov 2013, 19:30

Dasselbe ;)
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Andreas » So 24. Nov 2013, 12:33

So wie es aussieht, lerne ich das Gitarreeinstellen auf die harte Tour. :roll:

Als ich den alten Sattel vorsichtig rausgehauen habe, ist ein wenig Holz mit abgegangen,
da der Sattel doch ziemlich fest verklebt war.
Der neue Sattel war aber hoch genug, also dachte ich das feile ich wieder glatt.
Ist auch wunderbar glatt geworden, schließlich habe ich Werkzeugmacher gelernt und sollte mit einer
Feile umgehen können.

Leider habe ich den "Sattelgrund" im Eifer des Gefechtes parallel zur Kopfplatte und nicht zum Griffbrett gefeilt. :|
Natürlich lag der Sattel jetzt nicht am Griffbrett an, sondern kippte nach hinten.
Den Fehler korrigieren konnte ich jetzt nicht mehr, da ich sonst zu tief gekommen wäre.

Naja, ich habe ja nun einen ausreichenden Vorrat an Klebstoff. :mrgreen:
Also habe ich die Nut mit Tesa "eingeschalt" und das Ganze mit 2K Kleber aufgefüllt, über Nacht trocknen lassen
und dann diesmal richtig nachgefeilt.
Der Sattel sitzt jetzt perfekt! 8-)

Als nächstes habe ich die neuen Saiten eingebaut, um die Saitenlage einzufeilen.
Dazu habe ich ein 0,6 Plektron benutzt und jede Rille so weit eingefeilt, bis die Saite vom Plektron leicht
angehoben wurde.
Saiten gestimmt und getestet und; Oh wie wunderbar! kein Scheppern.

Die e-Saite könnte noch etwas tiefer .... PING!
Mist! :evil:

Gitarre wieder weghängen und Warten bis der neue Saitensatz da ist.
Gibt es die Saiten auch einzeln?

Als der Satz dann da war, habe ich die vorderste Saite aus der Schachtel genommen,
eingebaut, eingefeilt und gesti ....
Irgendwas stimmt doch hier nicht...
Oh nein! Ich habe die B-Saite erwischt. :roll:

Jetzt war ich fast soweit!!! :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:

Das war knapp, kurz bevor ich die Gitarre durchs geschlossene Fenster entsorgt habe,
kam ich wieder zur Besinnung. :P

Nachdem ich dann die richtige Saite eingebaut habe und auch noch Glück hatte, das die viel
dünnere Saite nicht zu tief lag, konnte es endlich losgehen.

Dennoch fühlte sich das alles nicht gut an, irgendwie musste ich immer noch viel zu fest drücken,
um einen sauberen Ton zu erzeugen.
Erst habe ich vermutet, das das an den dickeren Saiten liegt.
Sicher haben dickere Saiten Einfluss auf die Spielbarkeit, aber das kam mir doch unnatürlich vor.
Die Höhe der Stegeinlage war auch perfekt.

Dann kam ich auf die Idee, die Halskrümmung zu prüfen, eigentlich war die mit den dünneren Saiten ganz OK.
Hätte ich das nur vorm Satteleinschleifen gemacht.
Der Hals war viel zu krumm, die Saiten hatten in den mittleren Bünden viel zu viel Spiel.
Also habe ich die Saiten entspannt, die Krümmung korrigiert und die Saiten wieder gestimmt.
Die Gitarre ließ sich jetzt wieder wunderbar spielen, leider schnarren jetzt fast alle Saiten am 1. Bund.

Gottseidank habe ich mir gleich 2 Sättel bestellt, um das Porto etwas mehr zu kompensieren. :mrgreen:

Im Moment habe ich die Gitarre mit Kapo im 1. Bund gestimmt, bis ich wieder mentale Kraft gefunden habe,
um die Sattelprozedur von vorne zu beginnen. :oops:

Ich habe fertig, es darf gelacht werden. :P
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon karioll » So 24. Nov 2013, 15:43

Bild
Mit Üben kann man der Natur ein Schnippchen schlagen.

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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Ina » So 24. Nov 2013, 16:46

Gerne doch
:mrgreen:
Weißt ja, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut ;)
Ruhig Blut :D
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Reinhold
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Reinhold » So 24. Nov 2013, 21:14

Ich denke, aufgrund der gesammelten Erfahrungen hat es sich dann auf jeden Fall gelohnt.
Als gelernter Werkzeugmacher, wäre das ja auch wohl das Letzte, wenn es nicht geklappt hätte!

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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Mary » Mo 25. Nov 2013, 07:52

Och, Andreas, ich bin nicht schadenfroh - wirklich nicht! - aber irgendwie ist es schon beruhigend, daß es bei anderen mit dem Satteleinschleifen auch nicht auf Anhieb funktioniert. ;)

Bild
Liebe Grüße
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Andreas » Mo 25. Nov 2013, 11:43

Ich denke, aufgrund der gesammelten Erfahrungen hat es sich dann auf jeden Fall gelohnt.
Auf jeden Fall!

Allein zu erkennen wie wichtig eine korrekte Halseinstellung für die Spielbarkeit ist, war für mich sehr wertvoll.
Selbst die dickeren Saiten lassen sich jetzt wunderbar angenehm spielen.

Learning by doing war für mich schon immer die effektivere Art zu lernen ... :mrgreen:

Wenn ich den neuen Sattel einbaue, möchte ich die Saitenlage mit einer kleinen Rundfeile anstatt mit einer
Dreikantfeile einfeilen.
Dadurch würde die Saitenlage unabhängig von der Saitenstärke immer gleich bleiben.

Gibt es ein Argument dagegen?
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Reinhold » Mo 25. Nov 2013, 12:56

Wenn du solch kleine Rundfeilen hast, wäre das absolut super.
Bei g,b und e denke ich, ist eine Dreikantfeile aber unten schon rund genug.
Bei den dicken Saiten wäre es wohl angebracht, wenn du eine entsprechende Feile hast.
Bei Bassgitarrensaiten nehme ich allerdings auch Rundfeilen...

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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Andreas » Mo 25. Nov 2013, 19:15

Danke, dann werde ich das mit der Rundfeile mal in Angriff nehmen.
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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon korgli » Fr 29. Nov 2013, 15:01

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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon schalk70 » Fr 6. Feb 2015, 06:36

sensationelle Story...herzlichen Dank

sollte ich mal in den "Genuss" kommen diese Arbeiten durchführen zu müssen weiß ich ja jetzt worauf ich alles achten sollte...wobei mit einem verstellten Hals ja auch nicht wirklich zu rechnen war...

"learning by doing" hat mich spontan an das Stoppok Lied "learning by burning" erinnert... :lol:

Uwe
Zuletzt geändert von schalk70 am Fr 6. Feb 2015, 22:39, insgesamt 1-mal geändert.
Kennst du den Mythos..?

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Re: Sekundenkleber oder neuer Sattel?

Beitragvon Andreas » Fr 6. Feb 2015, 10:35

:D

Das Wichtigste was ich bei dieser Geschichte gelernt habe war, wenn man eine wirklich niedrige Saitenlage haben möchte, dann nur
mit den Saiten, die man auch in Zukunft spielen möchte, zumindest die Stärke sollte identisch oder dicker sein.
Bei dünneren Saiten kann die Halskrümmung zurück gehen und somit liegen dann die Saiten zu niedrig. :geek:

Stoppok ist klasse! 8-)
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