Schnarren des Plektrons

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ubo69
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Schnarren des Plektrons

Beitragvon ubo69 » So 25. Sep 2016, 13:42

Hallo Ihr Lieben,

ich habe ja gleich auf einer E-Gitarre anfangen und mach damit Reinholds Kurs.

Bei Spielen mit dem Plektron kriege ich die Krise. Mal abgesehen davon, dass ich damit kaum anständige Aufschläge hinkriege, vibriert, bzw. schnarrt das Plektron so laut über die Seiten, dass es letztere fast übertönt (ohne Einsatz eines Verstärkers natürlich).

Ich habe mal ein Video mit drei verschiedenen Plektronstärken gemacht: https://youtu.be/5mRxtCdtvWU

Könnt Ihr mir einen Tipp geben, was ich anders machen kann, damit das Plektron nicht so laut schnarrt? Ich benutze Clayton Ultem Plektrons, mit dem Standardding, das meiner Gitarre beilag, klingt es aber auch nicht anders.

Vielen lieben Dank in Voraus,

Uwe

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Reinhold
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Reinhold » So 25. Sep 2016, 13:59

Hallo Uwe,
das war sehr interessant, wobei ich die Aufnahme gerne so gesehen hätte, dass man auch den Anschlag inkl. Plektrum beobachten könnte.
Trotzdem denke ich, dass du recht heftig für eine E-Gitarre anschlägst.
Bei einer E-Gitarre nimmt man sich normalerweise noch etwas mehr zurück, als bei einer Westerngitarre.
Aber auch für eine Western wäre das wohl etwas zu fest.
Du könntest natürlich auch die Saitenlage höher stellen, dann klirrt es weniger.

Zu guter letzt:
Man beurteilt bei einer E-Gitarre nicht das, was man trocken hört, sondern, den Sound, den man aus dem Verstärker hört.
Denn der übertönt das trockene schnarren normalerweise - zumindest bei entsprechender Lautstärke.

Ralf
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Ralf » So 25. Sep 2016, 15:45

Ist das eine "Vision" Strat?
Wenn ja, hm ... ich sag lieber nix

Möglich, dass die Saitenlage sehr tief ist, was aber bei Verstärkung, wie Reinhold schon schrieb, eher nebensächlich ist - es sei denn, man hört das Schnarren selbst dann.

Der Anschlag ist soweit völlig okay. Gitarristen wie z.B. Jason White von Green Day wäre erstaunt über den Hinweis von Reinhold in Sachen Anschlag, wie so viele auch aus der Rock-Branche ;) :mrgreen: 8-)
Egal.

Zurück zu den Eigenarten von Vision-Gitarren. Mir ist aufgefallen, dass zum einen sehr minderwertige Mechaniken eingebaut werden mit zu hoher Steigung, die die Saiten schnell verstimmen lässt. Ebenfalls bemerkte ich, dass aufliegende Teile (z.B. verschiebbare Brücken-Pieces) nicht sauber verarbeitet waren, so dass Unebenheiten Saiten schnarren lässt, bzw. Teile der Hardware mitschnarrt. Auch lösen sich gerne mal Schräubchen, die dann ihren Teil zum Schnarren beitragen.

Abseits davon ist es aber auch bei teuren Klampfen so, dass man bei "trockenem Spiel" (also ohne Amp) diverse Nebengeräusche hört. Diese sollten aber sofort unhörbar sein, wenn mit Verstärkung gespielt wird - und das völlig gleichgültig ob zart angerissen oder mit Brachialgewalt (wobei ein einmaliges Anschlagen der Saiten an die Bundstäbchen okay ist).

Bleiben die Geräusche auch bei Verstärkung, dann bitte Saitenabstand prüfen und ggf. etwas (!!!) erhöhen, sowie die Hardware auf lockere Teile untersuchen.
Ach ja, fast vergessen: Hinten sind 3 bis 5 Federn am Jammerhakenblock zum Korpus befestigt; auch diese werden ggf. in Schwingungen versetzt und können Nebengeräusche erzeugen (wie der Federhall in diversen Röhrenverstärkern).

Probier mal ein paar Sachen aus und melde dich, wenn das Problem auch mit Verstärkung noch vorhanden ist.

Ralf

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon ubo69 » So 25. Sep 2016, 18:24

Ist das eine "Vision" Strat?
Wenn ja, hm ... ich sag lieber nix
Es ist eine Yamaha ERG 121C aus einem Anfängerkomplettpaket. Wenn ich nach geraumer Betrachtung (min halbes oder ganzes Jahr) finde, dass ich wirklich dabeibleiben möchte, dann wird auch was "anständiges" gekauft.

Die Saiten hatte ich gerade erst tiefer gelegt, 1,9 bis 2,4 mm, so gut man das abmessen kann. Die Schnarrgeräusche beim Plektron spielen haben sich dadurch nicht verändert.

Ich werde auf jeden Fall einmal Reinholds Eingabe folgen und versuchen, ganz "zärtlich" zu schlagen. Mal sehen, was das für einen Unterschied macht.

Mein kleiner 15 Watt Amp (auch Yamaha) steht ungefähr 1 m neben meinen Füßen, und den müsste ich schon sehr laut aufdrehen, damit ich die Geräusche an den Saiten nicht mehr höre, die sind ja gerade mal weniger als 1 m von meinen Ohren entfernt. Ich habe es auch schon mit Kopfhörern probiert, leider sind meine Sennheiser HD 595 offen gebaut, so dass ich das Schnarren des Plektrons selbst damit noch höre. Ich muss einfach mal mit der Lautstärke experimentieren :twisted:

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Ralf » So 25. Sep 2016, 19:23

Hm ... eigentlich sind die Yamahas recht gut.
Meine Saitenlage auf den Gitarren ist extrem niedrig (was Bottleneck ein bisschen schwierig macht), niedriger als bei dir. Schnarren tut es eigentlich nie, es sei denn, ich mache sowas wie Pete Townshend (Windmühlenflügel).

15 Watt heißt eigentlich nichts. Wenn ich die im Unterrichtsraum benutzen Peavery Rage 158 mehr als Hälfte aufdrehe, was schon verdammt laut ist, höre ich von dem "Natursound" der Klampfe eigentlich nichts mehr. Es sei denn, ich beuge mich tief runter (im Sitzen).

Ich habe mir dein Video ein paarmal angesehen, kann aber nicht finden, dass du allzu feste anschlägst ... also, da kenne ich aber ganz andere "Kaliber" ;)

Leider kann ich die Haltung deines Plektrums nicht sehen, aber vielleicht wird es besser, wenn du das Plek so |/ hältst, also nicht nur geneigt zur Schlagrichtung, sondern auch leicht verdreht, so dass der eigentliche Anschlag nicht von der Fläche des Pleks gemacht wird, sondern mehr von den Kanten. Das Plek ist dann keine "Schüppe", sondern gleitet quasi über die Saiten ohne großen Widerstand.

Ralf

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Reinhold
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Reinhold » So 25. Sep 2016, 20:52

Vielleicht solltest du auch den Hals noch mal untersuchen und gegebenenfalls minimal verändern.
Die kleinste Veränderung wirkt sich sehr stark aus!
Teste mal, ob die Saiten beim drücken/festhalten auf den 1. und 14. Bund dann in der Mitte aufliegen.
Schau dir vielleicht noch mal den Film O.O von mir an: Der Gitarrencheck.

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon schalk70 » So 25. Sep 2016, 22:47

Hi.

Mal so von Uwe zu Uwe...an der Anschlagshärte liegt es glaub ich nicht...wie weit vorne hältst du das Plektrum?
Die drei Dicken klingen ziemlich ähnlich und speziell die dünne e Saite eher wir bei einer Ukulele oder einem Banjo...
Kann es sein, dass bei Dir nur die vordere Spitze rausschaut?

Da werden verschieden dicke Plektren dann auf einmal alle gleich Hart - ungefähr jedenfalls.

Was man bei der Einstellung leider nicht sieht, ob du die Bewegung halbwegs parallell zu den Saiten ausführst oder eher schräg, also unten fast an die Gitarre kommst und oben kaum noch die Saiten triffst...daran könnte es dann auch liegen, weil ja auf die unteren Saiten wesentlich mehr Kraft einwirkt...
Kennst du den Mythos..?

Yamaha Pacifica 112J
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Ostertag Nr. 18 Nylon
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon ubo69 » Mi 28. Sep 2016, 06:51

Leider kann ich die Haltung deines Plektrums nicht sehen, aber vielleicht wird es besser, wenn du das Plek so |/ hältst, also nicht nur geneigt zur Schlagrichtung, sondern auch leicht verdreht, so dass der eigentliche Anschlag nicht von der Fläche des Pleks gemacht wird, sondern mehr von den Kanten. Das Plek ist dann keine "Schüppe", sondern gleitet quasi über die Saiten ohne großen Widerstand.
Das habe ich mal probiert: abenteuerlich. Dem Geräusch hat es nicht wirklich abgetan, aber es war eine komische Handhaltung, die Aufschläge haben dann gar nicht mehr funktioniert. Ich habe das Pletron auch mal umgedreht und mit der runden Seite geschlagen. Das war vom Geräusch etwas besser, nur bin ich dann beim Aufshclag wirklich jedes Mal an der hohen E Saite hängen geblieben. :roll:

Ich muss jetzt mal den passenden Zeitpunkt mit Familie und Nachbarn suchen und mit der Lautstärke des Verstärkers experimentieren....

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Reinhold » Mi 28. Sep 2016, 07:39

Hast du inzwischen die Halskrümmung überprüft?

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon ubo69 » Do 29. Sep 2016, 19:11

Teste mal, ob die Saiten beim drücken/festhalten auf den 1. und 14. Bund dann in der Mitte aufliegen.
Wenn ich das probiere, steht die tiefe E-Saite am fünften Bundstäbchen vielleicht 1mm ab. Hab nicht geschafft ein Plektrum zwischenzustecken, da fehlt mir die dritte Hand. Die hohe E-Saite steht auch ab, aber wirklich sehr wenig. Heißt das jetzt, der Hals ist zu konkav? Sollte der Hals ganz gerade sein, so dass die Saiten voll aufliegen?

Ich habe auch mal mit Kopfhörer und ohne den Verstärker aufgedreht. Da zeigte sich vor allem, dass ich bisher mit dem Plektrum spielen zu übern sträflich vernachlässigt habe. Das ging nämlich gar nicht gut. Vor allem beim Aufschlag bleibe ich an der hohen E-Saite hängen. Und beim Abschlag verfehle ich meistens die D-Saite weil ich den beiden oberen Basssaiten ausweichen will. Jedenfalls klingt die Gitarre mit dem Plektrum gespielt ziemlich anders als mit den Fingern. Irgendwie weniger rund und warm. Ich hab dann mal den Verstärker auf Drive gestellt und den Gain hochgezogen, dazu nur den vorderen Humbucker den Ton abnehmen lassen - das klang dann schon sehr interessant. Recht warm und brummelig und da fiel das Plektrumgeräusch auch nicht mehr so auf. Aber im Ernst, es stimmt natürlich, dass der Verstärkerklang die Eigengeräusche des Plektrum übertönt. Nur kann ich am Klang trotzdem wahrnehmen, wie das Plektron über die Saiten klappert, auch bei 0,45 mm Plastikdicke. Ich nehme mir jetzt vor, bewusst mit dem Plektrum zu üben, ganz gleich wie das dann im Moment klingt, so dass ich da mal saubere Schläge hinkriege.

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Reinhold » Do 29. Sep 2016, 19:59

Diese Halskrümmung ist schon relativ stark.
Normalerweise spricht man von einem hauchdünnen Abstand, also fast ganz gerade.
Allerdings funktioniert das nur bei gut abgerichteten Hälsen, je gerader du den Hals machst, umso mehr scheppert es normalerweise.
Aber ich denke, die Ursache ist bei dir woanders zu suchen, wenn du sie gefunden hast, könntest du den Hals gerader ausrichten.

Um die Ursache nun zu finden könntest du folgendes machen:
Du spielst nur mit der rechten hand ohne Griff und achtest auf die Nebengeräusche.
Mit der linken Hand hältst du/drückst du alle beweglichen Teile fest zusammen, dass sie unbeweglich sind.

Bespiel: Die linke Hand greift an die Mechaniken und drückt sie zusammen.
Oder die linke Hand greift einen Schalter/einen Regler oder sonstige Teile.
So, wie Ralf schon geschrieben hat, können sich alle möglichen Teile lockern und Geräusche verursachen.
Mit dem Abdrücken findest du es vielleicht heraus, - viel Glück!!!

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Gitarrenmichl » Fr 30. Sep 2016, 23:01

Hallo Uwe,
das Schnarren erzeugt Dein Anschlag mit dem Plektron. Der Anschlag ist einfach noch ohne Gefühl.
Das ist aber nicht weiter schlimm, denn so wie Du die Akkorde spielst, spielt man sie in der Regel auf der akkustischen Gitarre.
Ich hatte damals auch zu schnell Lust auf eine E-Gitte. Bei mir äußerte sich das so, daß jeder Akkorde, den ich gegriffen habe, verstimmt Klang.
Was hab ich falsch gemacht? Falsche Gitarre (Herti-Gitarre, furchtbare Saitenlage) und die Akkorde wie ein Maurer gegriffen (so fest wie nur geht).
Du spielst eine Gitarre, welche 10 mal besser ist, als mein altes Stück Brennholz war.
Deine Akkorde sind schon sehr sauber gegriffen.
Dein Anschlag ist auch gut, aber nur für eine Akkustik.
Die E-Gitarre verlangt von einem mehr Spielgefühl. Das hast Du noch nicht.
Ist aber nicht schlimm. Leise üben kann man mit der E-Gitte immer .. aber Klang wirst Du trocken (und am Anfang auch verstärkt) nicht so schnell erreichen.

Mein Tip: weiter dranbleiben und das Schnarren nicht so hoch bewerten.

Let's play, have fun
...

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Hawky
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Hawky » Sa 1. Okt 2016, 08:46

Guten Morgen Michi,

das wusste ich zZ auch noch nicht, dass die E Gitte so sensibel gespielt wird.
Wieder was dazugelernt.
Also Uwe, locker bleiben und viel üben üben üben. Das alte Schema von nix kommt nix.
Aber gut das wir hier "Fachleute" haben die dir sagen können woran es liegen kann.
Ohne solche, wäre jetzt der Moment wo der " Anfänger " die Gitarre an den Nagel hängt.

Schönes WE euch allen ;)

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Cornelia
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Cornelia » Sa 4. Mär 2017, 17:53

Hallo Gitarrenfreunde, ich hab im Forum einige Beiträge gelesen und bin dabei auf Wörter wie Schnarren und Schlagmuster gestoßen.
Aber ich kann mit den beiden Begriffen nichts anfangen .Was bedeutet es?
LG Conny :oops: :?:
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Starrider » Sa 4. Mär 2017, 18:30

Ich bin leider nicht so gut im erklären aber ich würde Schlagmuster so beschreiben:

Das ist das Muster wie du die Saiten anschlägst das Strumming... z.B. Runter, Runter, Hoch, Runter.
Das ist halt die Reihenfolge wie du ein Song Begleitest mit welchem Anschlag/Strumming/Schlagmuster.

Ich hoffe du verstehst was ich meine?

Uns zum schnarren ... die Saiten schnarren/scheppern z.B. wenn man die Saiten nicht fest genug runterdrückt oder nicht nahe genug am Bundstäbchen wenn man sie anspielt.

Hier kannst du es hören wie es dann klingt wenn es schnarrt:

https://www.youtube.com/watch?v=NDIBDOw7N2k
Gib niemals auf!

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon karioll » Sa 4. Mär 2017, 23:01

?
Liebe Cornelia, wenn du spielst, hat es da noch nie geschnarrt? Die Saiten sirren dann auf den Bundstäbchen.

Schlagmuster sind die unterschiedlichen Arten, auf -und abzuschlagen auf den Saiten.

Wie spielst du denn? Zupfst du und schlägst nicht? Was hast du denn schon für ein Lied geübt?

Auf Reinahrds Videos sind doch immer Schlagmuster erklärt, wonach übst du denn? Wo hast du denn das Wort her, wenn du das nicht während der Videoerklärung gehört oder gelesen hast?
Mit Üben kann man der Natur ein Schnippchen schlagen.

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Cornelia » So 5. Mär 2017, 12:18

Hallo Starrider und Karioll,
Erst mal vielen dank für eure interessanten Antworten.
Jetzt weiss ich was die Wörter zu bedeuten haben .Ich übe mal mit und auch mal ohne Plektrum, aber am Anfang
als mit dem Gitarren spielen angefangen hab klang das fast genau so wie in dem Video.
Ich arbeite mit dem Buch von Reinhold und ich übe mit seinen Lieden.Was anderes hab ich zur Zeit nicht
Die Wörter hab ich hier aus dem Thema "Schnarren des Plektrums.Ich hab einige Themen durch stöbert und bin darauf gestoßen.
Aber ichhab mal eine Frage außerhalb der Gitarre .
Zur Zeit komm ich nur noch durch Zufall wenn es funktioniert ins Forum rein ,leider weiss ich nicht an was das liegen kann und abmelden geht ich nicht .Wundert euch nicht wenn ich Tag und Nacht online bin.

Habt ein schönes Wochenende

LG Conny :!: :oops: :?:
Waldschrapp

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Reinhold » So 5. Mär 2017, 15:35

Hallo Conny,
es gibt inzwischen einen ganzen Thread über das Thema einloggen ins Forum. Du bist nicht die Einzige die damit ein Problem hat oder hatte. Das Forum wurde upgedated und dann ging bei Vielen gar nichts mehr.
Oft hilft das Löschen des Caches oder gar ein neuer Browser.
Aber lies dir hier vielleicht mal alles durch:
off-topic-f20/forumsupdate-t5077.html

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Cornelia » Mo 6. Mär 2017, 13:53

Hallo Reinhold
Danke dir für deine Hilfe .
Ich glaube jetzt funktioniert alles wieder.
Hab eine schöne Woche

LG Conny :D :D
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Cornelia » Mi 8. Mär 2017, 14:52

Hallo Gitarrenfreunde,ich hab eine Frage
Können eigentlich die Pins auleiern?
Bei meiner Gitarre hab ich das Gefühl das die Pins zu locker sind wenn ich die Saiten spannen möchte.
Oder kann es sein das die Pin Löcher ausgeliefert sind.
LG Conny :?: :?: :?:
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Reinhold » Mi 8. Mär 2017, 18:12

Ich hab noch keine ausgeleierten Pins gesehen, nur ausgeleierte Löcher.
Vielleicht gehst du am besten in einen Musikladen und probierst neue Pins direkt mit deiner Gitarre aus.
Die Pins können sich schon minimal unterscheiden.

Ich hatte allerdings in den 46 Jahren meines aktiven Spielens noch nicht einmal den Fall, dass es wirklich wichtig wurde die Pins wegen zuviel Spiel zu wechseln.
Umgekehrt aber schon, wenn die Pins zu dick waren und einfach sich nicht tief genug eindrücken liessen, dann hab ich auch schon mal dünnere genommen.

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Lodda » Mi 8. Mär 2017, 18:58

Das Ballends am Ende der Saite muss beim einstecken des Pin neben dem Pin sitzen.
Nicht das es bei Dir unter dem Pin sitz und diesen wieder etwas herauszieht so das er wackelt.
schau mal hier unter Punkt
"2.3. Saitenwechsel: E-Gitarre & Westerngitarre ..." das dritte Bild.
Gruß Lothar

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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Cornelia » Mi 8. Mär 2017, 20:04

Danke für deine ausführliche Beschreibung, wieder was dazu gelernt Die kleinen Kugeln sind sind bei mir direkt unter dem Pin .
Hab ich was nicht richtig gemacht?
LG Conny :?: :idea:
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Cornelia » Mi 8. Mär 2017, 20:17

Danke Reinhold, ich hab die Löcher gemeint und nicht den Pin.
Der hat sich nicht festmachen lassen im Loch und da hab ich gedacht es liegt an den kleinen Pins.
Ich werd deinen Rat befolgen und in einen Musikladen nachfragen.Hab noch eine schöne Woche
LG Conny :)
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Re: Schnarren des Plektrons

Beitragvon Reinhold » Mi 8. Mär 2017, 20:40

Wenn du die Kugel wirklich am Ende des Pins hattest, zieht die Saite ja automatisch den Pin wieder raus, wenn er daran vorbeirutscht bis zur Decke und der Pin danebensteckt, ist er eigentlich auch nie richtig locker - auch wenn er leicht reingeht.
Dann erübrigt sich der Gang zum Musikladen wahrscheinlich.


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