Der Refrain ist so beabsichtigt. Schließlich liest die Hauptfigur des Songs (Strophe 5 u. 6) in einem Tagebuch. Der 1. Refrain gehört noch zum Tagebuchschreiber und soll dem Leser als Warnung dienen.
Der Schwarze Mann ist wieder da, und er kommt auch zu dir, --> hier wird die Warnung für den Leser des Buches ausgesprochen
sei stetig auf der Hut, wenn es klingelt an der Tür.
Schließ dich ein und lösch das Licht und mach die Fenster zu --> Zeile 2 und 3 sind als Maßnahmen gegen den schwarzen Mann zu sehen, auch hier wird der Leser des Buches direkt angesprochen
doch meine Angst wie Feuer brennt, sie lässt mir keine Ruh. --> Tagebuchschreiber nimmt Stellung zu den Geschehnissen und drückt seine Gefühle trotz der Vorsichtsmaßnahmen aus die er getroffen hat.
Der 2. Refrain ist aus der Sicht der Hauptfigur und dürfte klar sein. Denn nun gibt er die Warnung weiter an den Zuhörer. So soll eine Art Stille-Post-Effekt enstehen.
Ich hätte auch schreiben können:
bin stetig auf der Hut....
Ich schließ mich ein und ....
Bei der Variante wird jedoch eine Distanz zum Leser/Zuhörer gewahrt. Und das nimmt ein bisschen den Schauer-Effekt weg. Es ist doch ein Unterschied ob du nur einen Horrofilm anguckst oder mittendrin bist

Deine Variante des Refrains ist zwar nicht schlecht, allerdings passt sie nicht ganz so gut zum Rythmus des Songs.
Ausserdem wird durchgehend der Leser angesprochen. Das ist erstmal nicht schlecht, aber ich fands besser wenn der Schreiber seine eigenen Gefühle beschreibt als dass er vorraussagt wie der Leser/Zuhörer sich fühlt.
klopft lässt sich auch nicht so gut singen

"pft" nix gut

Danke für deine Hinweise

Ich hoffe du verstehst ein bisschen wieso ich den Song so angelegt habe. Mit wechselnden Perspektiven und so.